140000 Arbeitsplätze durch Sprit-Wahnsinn akut bedroht

Von Bianca Wollert

140000 Arbeitsplätze durch Sprit-Wahnsinn akut bedrohtDer hohe Ölpreis frist nicht nur beim Tanken tiefe Löcher in die Geldbörsen der deutschen Bürger sondern schädigt unsere Volkswirtschaft nachhaltig. Derzeit sind akut 140000 Arbeitsplätze durch den hohen Ölpreis bedroht. Vorranging Fuhrunternehmen sämtlicher Ausrichtungen kämpfen derzeit ums Überleben.

Vor allem Beschäftigte im Taxi- und Transportgewerbe müssten bangen, weil viele Firmen die hohen Benzinpreise nicht mehr bezahlen könnten und beim Personal einsparen müssten, hieß in einer Umfrage der “Bild”-Zeitung unter zahlreichen Branchenverbänden.

Nach Angaben des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands seien im Taxigewerbe bis zu 50.000 der rund 200.000 Arbeitsplätze bedroht.

In der Transportbranche könnten laut Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) bereits nach der Sommerpause rund 30.000 der knapp 600.000 Arbeitsplätze wegfallen, hieß es in dem Bericht weiter.

Betroffen wären Lkw-Fahrer sowie Angestellte im kaufmännischen Bereich.

Auch in Bus-Unternehmen, Fahrschulen, der Fischerei-Branche und in Kfz-Betrieben drohten Entlassungen wegen des hohen Kostendrucks. Darüber hinaus sei auch bei Kurier- und Postdiensten mit dem Abbau von Arbeitsplätzen zu rechnen.

Artikel vom 4. Juli 2008

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