17 Jahre Haft für US-Terrorhelfer für Unterstützung von El Kaida

Von Jan Konrad

Mit dem Urteil blieben die Richter unter dem von der Staatsanwalt geforderten Strafmass einer lebenslänglichen Haftstrafe: José Padilla, gebürtiger Puerto Ricaner und US-Staatsbürger, wurde zur Last gelegt, in den Jahren 1993 bis 2001 das Terrornetzwerk El Kaida unterstützt und Mordanschläge sowie Entführungen geplant zu haben.

Er saß während dreieinhalb Jahren ohne Anklage bereits in Gefangenschaft in Guantanamo Bay auf Kuba. Er wurde damals noch als feindlicher Kämpfer eingestuft und hatte daher keine juristischen Rechte.

Seine beiden Komplizen, Adham Amin Hassoun und Kifah Wael Jayyousi wurden ebenfalls zu Gefängnisstrafen verurteilt: Hassoun muss für 15, Jayyousi nur für 12 Jahre hinter Gitter.

Artikel vom 23. Januar 2008

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