32,8 Millionen – Ossi erpresste Bundesrepublik

Von Andre Bergmann

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Ein 29jähriger Mann aus Zwickau muss sich vor dem Landgericht Berlin wegen mehrere Erpressungsversuche verantworten. Der Sachse hat mehrere Taten gestanden und erklärt, dass er wegen seiner Schulden anonyme Erpresserbriefe an das Kanzleramt in Berlin und sieben weiter Behörden schickte.

Der 29jährige drohte, 362 Sprengsätze in 19 Städten hochgehen zu lassen, falls ihm nicht 32,8 Millionen und zwei Fluchtautos zur Verfügung gestellt würden !

Die Ankündigungen des Mannes stellten sich jedoch als leere Drohungen heraus. Der gelernte Facharbeiter hatte nach eigenen Angaben 260.000 Euro Schulden.

Zudem täuschte der 29jährige vor eine Frau und ihr rund drei Jahre altes Kind als Geisel genommen zu haben. Er wollte seinen Forderungen damit mehr Nachdruck verleihen.

Die mit dem Geld bestückten Fluchtautos sollten in Berlin und München postiert werden.

Der Erpressungsversuch schlug jedoch fehl, weil die Schwester des 29-Jährigen zur Polizei ging und ihren Bruder auffliegen ließ. Am 4. April wurde der Mann in Zwickau verhaftet. Er hatte weder Geiseln genommen noch Sprengsätze installiert. Der Prozess in Berlin wird am 17. Oktober fortgesetzt.

Artikel vom 7. Oktober 2008

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