Alles geheim – Ergebnisse von GDL – Bahn -Spitzentreffen nicht bekannt
Am Dienstag haben sich GDL und Deutsche Bahn zu einem geheimen Spitzentreffen in der Nähe des Frankfurter Flughafens getroffen, doch über das Ergebnis bewahren beide Seiten derzeit absolutes Stillschweigen. Man habe Vertraulichkeit vereinbart, erklärten Sprecher von beiden Seiten.
Angeblich habe die Deutsche Bahn bei dem Treffen, bei dem neben Bahn- Chef Mehdorn auch Personalvorstand Margret Suckale zugegen war, ein neues Angebot vorgelegt. Einen Bericht des Hessischen Rundfunks, wonach das Gespräch am Mittag bereits beendet gewesen sei, wollten sie nicht kommentieren.
Einen Streik werde es am Mittwoch aber nicht geben.
Der Rundfunksender hatte gemeldet, das geheime Treffen zwischen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und GDL-Chef Manfred Schell habe am Dienstagvormittag am Flughafen Egelsbach in der Nähe von Frankfurt am Main stattgefunden. Die Bahnvertreter, neben Mehdorn auch Personalvorstand Margret Suckale, hätten Egelsbach anschließend mit einem Klein-Flugzeug verlassen.
GDL-Sprecher Maik Brandenburger sagte am Mittag auf Anfrage in Frankfurt, er könne den Bericht nicht bestätigen. Zudem hätten beide Seiten Geheimhaltung vereinbart. Bei der Bahn hieß es, der Bericht werde nicht kommentiert. Sprecher Uwe Herz sagte, es sei absolute Vertraulichkeit vereinbart worden.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hatte bereits am Montag angekündigt, dass die Bahn den ersten Schritt tun und ein neues Angebot machen werde. Er hoffe, dass sich daran reguläre Verhandlungen anschließen. Streiks der GDL wären dann nicht möglich.
GDL-Chef Schell ging nach eigenen Angaben mit dem Ziel in das Gespräch, „den Tarifkonflikt zu befrieden“. Man wolle ausloten, welche Lösungsmöglichkeiten es hierzu gebe. „Klar ist aber auch, dass es auf der Basis des bisherigen Angebots der Bahn keine Tarifverhandlungen geben kann“, hatte er betont.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL zu einer schnellen Beilegung ihres Tarifstreits aufgerufen. Der «Bild»-Zeitung (Mittwochausgabe) sagte sie laut einer Vorabmeldung: „Die Positionen der Tarifpartner sind jetzt ausführlich ausgetauscht. Wir brauchen eine volle Konzentration der Verhandlungspartner auf eine zügige Einigung. Der Tarifkonflikt bei der Bahn darf nicht bis Weihnachten dauern.“
DCRS ONLINE meint: Was soll diese Geheimniskrämerei – wie lange will Schell der Republik noch auf der Nase herum tanzen. Hat er sich nun nicht schon genug „Denkmal gesetzt“ ?!





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