Aufzug reißt 14jährigem den Kopf ab

Von Kerstin Moebius

Aufzug reißt 14jährigem den Kopf abWas für ein grauenvoller Tod. In einem Pariser Wohnhaus ist jüngst ein 14jähriger Junge brutal zu Tode gekommen, weil er seinen Kopf in die nur spärlich gesicherte Fahrrinne eines veralteten Aufzuges steckte.

Als der Junge die Treppe hinaufstieg, war er von einer unteren Etage aus gerufen worden und steckte den Kopf in den nur durch ein 1,70 hohes Gitter gesicherten Fahrstuhlschacht. Der in diesem Moment abwärts fahrende Aufzug durchtrennte ihm das Genick, so die Polizei.

Im Juni ist dies bereits das zweite Todesopfer veralteter Aufzugmodelle in Paris. Anfang des Monats wurde ein Monteur bei der Arbeit in einem Aufzugschacht durch eine Kabine zerquetscht.

Jährlich gibt es etwa 2000 Unfälle mit den etwa 450 000 Fahrstühlen in Frankreich, die vielfach veraltet sind. Die Regierung hatte 2003 ein Gesetz verabschiedet, das eine schrittweise Renovierung vorschreibt.

Dem Fahrstuhlhersteller Koné zufolge war geplant, den Todes-Aufzug im kommenden Jahr zu renovieren.

Artikel vom 21. Juni 2008

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