Bildungsministerium behauptet – Jungen werden generell schlechter benotet

Von Louis Richter

Jungs werden bei Schulnoten benachteiligtVerschiedene Studien des Bundesbildungsministerium sollen angeblich belegen, dass Jungen auf Grund ihres weniger angepassten Verhaltens in der Schule generell schlechter benotet würden, als Mädchen.

Wie der „Spiegel“ in seiner Freitagsausgabe vorab berichtet, bekommen Jungen, bei gleichen schulischen Leistungen schlechtere Noten als Mädchen. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung verschiedener Studien durch das Bundesbildungsministerium, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Freitag vorab berichtete.

Die Benachteiligung wurde demzufolge in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachkunde festgestellt. Ein Grund könne sein, dass das sozial meist angepasstere Verhalten der Mädchen in die Note einfließe. Der Jungenanteil betrage an den Hauptschulen 56 Prozent, an den Gymnasien aber nur 46 Prozent

Die Autoren schlagen dem Bericht zufolge die „Umgestaltung des schulischen Alltags nach geschlechtergerechten Gesichtspunkten“ vor. Es sei jedoch ungeklärt, “wie ein an Jungeninteressen orientierter Unterricht aussehen könnte, ohne die Interessen von Mädchen zu vernachlässigen“.

DCRS ONLINE meint: Werden Schüler künftig wieder getrennt nach Geschlechtern unterrichtet ?!

Artikel vom 21. Dezember 2007

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