Bildzeitung verherrlicht linksextreme Verbrecher ” Datanantifa “

Ein Kommentar von Christian Dieter Matuschek

Bildzeitung verherrlicht linksextreme Verbrecher  Datanantifa  FotoMan muss sich schön langsam wirklich fragen, wohin man in Deutschland geraten ist, denn selbst die einmal als konservativ gegoltene Bild verherrlich jetzt schwere Straftaten von linksextremen Verbrechern.

So begrüsst und huldigt man in einem heute veröffentlichten Bericht die Tatsache, dass die sogenannte “Datenantifa”, ein schwerkriminelles Netzwerk von Linksextremisten, die man ebenso auch als Internetterroristen bezeichnen könnte, ein “Neonaziforum” mit dem Namen „Blood&Honour” gehackt und dabei deren Mitgliederdatenbank öffentlich im Internet zu Schau gestellt haben.

Dass es sich bei einem derartigen Hackangriff aber um eine schwerkriminelle Handlung aus dem Bereich der Computerkriminalität und diverse andere ganz erhebliche Delikte handelt, lässt man völlig außen vor und stellt die “Datenantifa” auf eine Stufe mit Ermittlungsbehörden.

“…Gewaltiger Schlag gegen die internationale Rechtsextremisten-Szene…”, titelt Bild und tut dabei so, als ob ein derartiger Hackangriff legitim wäre !

Es sei zudem bemerkt, dass besagtes “Neo-Nazi-Forum” lediglich in Deutschland und einigen wenigen anderen Staaten mit Linksaußen-Politik, Zensur und eingeschränkter Meinungsfreiheit verboten ist und es sich dabei nicht um gefährliche Neonazis, sondern wohl eher um einen haufen Spinner handelt, die im Internet ihren “geistigen Dünnschiss” unbedingt verbreitet sehen wollen.

Die Mitglieder dieses Forums, deren Daten nun illegal öffentlich gemacht wurden (laut Bild sind davon schlappe 1200 Menschen aus Deutschland betroffen), haben laut Bild offenbar keinerlei Rechte:

Das Recht auf den Schutz ihrer privaten Daten spricht Bild den nun öffentlich an den Pranger gestellten Menschen schlicht und ergreifend ab !

Der Zweck heiligt die Mittel, denkt man sich da wohl und frei nach Göppels haben wohl in den Augen der Bildzeitung “…alle die gleichen Rechte, jedoch die einen etwas mehr und die anderen etwas weniger davon…” .

Aber auch die deutsche Politik fängt sofort zu quaken an:

Katharina König vom Jenaer Aktionsbündnis gegen Rechts sagte dem Blatt, es gebe nun Beweise, dass „Blood&Honour“-Konzerte nach wie vor in Deutschland stattfänden und dass deutsche Rechtsextremisten sich an der Organisation solcher Konzerte im Ausland beteiligt hätten. Die Polizei werde sicher „ihre Schlüsse daraus ziehen“.

Auf gut Deutsch: Diese Menschen sollen wohl in Stasi-Manier “bis aufs Blut” verfolgt werden !

Bild schreibt zudem:

BILD.de liegen die 31 948 Datensätze des Neonazi-Netzes vor. Erschreckend: Mehr als 1200 Nutzer des Forums kommen aus Deutschland. Die Datensätze enthalten z. B. Fotos, verfassungsfeindliche Foreneinträge und E-Mail-Adressen der Benutzer.

Woher hat Bild eigentlich die Einwilligung zur Speicherung und Verwertung besagter Daten ? Man sollte Bild ins Besondere im Online-Bereich keine Daten mehr anvertrauen, denn man sieht, wie verantwortungslos und illegal hier mit Datenmaterial umgegangen wird.

Man sieht an dieser Haltung zudem deutlich, dass den Gutmenschen und Linksextremisten aber auch jedes Mittel recht zu sein scheint, den angeblichen “Feind”, “die Rechten” völlig zu eleminieren. Immerhin haben wir ja jetzt den Beweis, dass es wohl zumindest 1200 davon in Deutschland gibt. “Unglaublich viel” !

Mit einer rechtsstaatlichen Auffassung oder gar einem freiheitlichen Weltbild hat dies nichts zu tun. Ganz im Gegenteil: Für mich ist das noch schlimmerer Faschismus, als den, den die 68ziger und demnach auch Bild angeblich bekämpfen wollen.

Interessant ist auch -das sei zum Schluß noch erwähnt- dass man sich offenbar vor der Planung eines deutschen Internetprangers, auf dem Betrüger, Kinderschänder und ähnliches öffentlich an den Pranger gestellt werden sollen, ganz unheimlich fürchtet. Warum wohl ? Hat man Angst, ein Internetpranger könnte das Meinungsdiktat zerbrechen und die geziehlte Streuung von Falschmeldungen wirkungslos machen und zudem kriminelle Machenschaften in den eigenen Reihen aufdecken ?

Artikel vom 31. August 2008

10Uhr.com - Der private Blog von Christian Dieter Matuschek

3 Antworten zu “Bildzeitung verherrlicht linksextreme Verbrecher ” Datanantifa “”

  1. Gast meint:

    Wieder mal ein treffender Kommentar ;) Danke!

  2. Ungast meint:

    Heiliger Bimbam! Wo ist denn hier das Deutsch geblieben?
    Dazu abgedroschene Phrasen eindeutiger Natur und scheinheilige Anführungszeichen um jede Formulierung, die entweder unbequem oder nur völlig übertrieben scheint.
    “Datenterroristen” - du hast nicht zufällig mit einem Bush Kontakt gehabt oder?
    Klar spinnt die Antifa - das ist ja nichts neues. Aber du hast anscheinend schon länger nichts “Neues” mehr in dein Köpfchen gelassen.

    Bleib bitte da, wo dich auch weiterhin niemand lesen muss.
    Georg W. aus B. (Name geändert/der Redaktion bekannt)

  3. borger meint:

    Ein Großteil der Kommentare auf Indymedia beschäftigt sich mit dem scheinbar für viele Zecken unlösbaren Problem, dass Forum offline zu lesen. Viel wirklich Verwertbares wurde bisher offensichtlich nicht gefunden.

    Dafür wurden über 500 Namen, größten Teils mit vollständiger Adresse, viele mit Telefon aus Deutschland veröffentlicht, die unter „Redwatch“ standen, was das wohl bedeuten mag?

    Der große Vorsitzende des Zentralrates der Oberzecken hatte „Redwatch“ in seinem Wörterbuch wohl nicht finden können und deshalb gleich mal über 500 Zecken mit geoutet.

    Hier die Liste:
    http://dreckweg.dr.funpic.de/

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