Birma – Deutschland verdoppelt Hilfsleistungen

Von Jette Petersen

Birma Deutschland verdoppelt HilfsleistungenDie Lage in dem von einem Zyklon verwüsteten Land Birma spitzt sich weiter zu. Mehr und mehr macht sich Wut unter der armen Bevölkerung über die Unfähigkeit des Militär-Regimes und dessen Unfähigkeit breit.

Neben Seuchen und Hunger drohen nun auch Unruhen in dem ärmlichen Staat. Immer noch gehen die Aufräumarbeiten nur schleppend voran, werden irrsinniger Bürokratie behindert. Leichen, Trümmer und zerstörte Felder, so weit das Auge reicht.

Deutschland hat angesichts der katastrophalen Zustände und der neuen Schätzung der Opfer auf mehr als 100000 seine Soforthilfe auf eine Million Euro verdoppelt. Experten befürchten, dass ohne sofortige Maßnahmen hinsichtlich einer stabilen Trinkwasserversorgung, Sanitäreinrichtungen und Medikamenten, der Überlebenskampf der Bevölkerung aussichtslos sein könnte.

Wenn es weiteren Bedarf und die Fähigkeit zur Aufnahme weiterer Hilfe gebe, werde gegebenenfalls nachgesteuert, teilte der Sprecher des Auswärtiges Amtes, Martin Jäger, in Berlin mit.

Zugleich rief die Bundesregierung die Regierung Birmas dazu auf, Hilfsorganisationen einen besseren Zugang und mehr Flexibilität zu gewähren. Die Möglichkeiten zur Arbeit der Helfer seien derzeit nicht so wie gewünscht, sagte Jäger.

Artikel vom 7. Mai 2008

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