BMW von Finanzkrise stark getroffen

Von Stefan Marx

BMW von Finanzkrise stark getroffen FotoIm September hat der Münchner Autobauer BMW weniger Automobile verkauft als noch im Vorjahresmonat. Insgesamt verließen 121621 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce das Werk.

Den stärksten Rückgang muss die Kernmarke BMW mit einem Minus von 16,4 Prozent auf 98874 Autos hinnehmen.

Auch der Absatz der Marke Mini war um 5,5 Prozent auf 22.618 Fahrzeuge rückläufig. Rolls-Royce verbucht auf niedrigem Niveau ein Plus von 7,5 Prozent auf 129 Einheiten.

Der Dax-Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres bislang 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr abgesetzt. Dabei geht die Steigerung in erster Linie auf die Marke Mini zurück, die ein Wachstum von 12,1 Prozent auf 184.915 Fahrzeuge verzeichnete.

Die Verkäufe der Kernmarke BMW liegen mit bislang 928.230 Einheiten und minus 0,1 Prozent leicht unter dem Vorjahr.

“Die Situation bleibt angespannt”, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. Die Zuspitzung der Finanzkrise führe auch im Premiumsegment zu einer Kaufzurückhaltung. “Grundsätzlich gehen wir aber davon aus, dass die derzeitige Nachfrageschwäche vorübergehender Natur ist”, so der Manager.

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Artikel vom 8. Oktober 2008

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