BMW-Zulieferer wegen Bestechung vor Gericht

Von Kerstin Moebius

BMW Zulieferer wegen Bestechung vor GerichtDer Geschäftsführer eines großen BMW-Zulieferers soll einen Einkaufsmanager bei BMW geschmiert haben. Jetzt muss sich der Geschäftsführer wegen schwerer Bestechung und Untreue vor dem Landgericht in München verantworten.

Laut Anklage, soll der Geschäftsführer des Zuliferers einen Einkaufsmanaager bei BMW in München mit 250000 Euro geschmiert haben. Dafür erhielt er den Lieferauftrag für die Mittelkonsole des 3er-BMW und das Bordnetz des Minis seit 2001.
Der Geschäftsführer eines großen BMW-Zulieferbetriebs muss sich seit Mittwoch wegen schwerer Bestechung und Untreue vor dem Landgericht München verantworten.

Einem anderen BMW-Einkäufer soll der Angeklagte die Jahresmitgliedschaft im Golfclub Landshut bezahlt haben. Später habe dieser Einkäufer dem Zulieferer einen Millionenauftrag für einen Schalthebel erteilt.

Den Schmiergeld-Topf soll der Angeklagte mit Hilfe einer eigens dafür gegründeten Scheinfirma in Florida gefüllt haben, die für angebliche Beratungen 415.000 US-Dollar kassiert und über Liechtenstein zurückgeschickt habe.

Artikel vom 14. Mai 2008

Eine Antwort zu “BMW-Zulieferer wegen Bestechung vor Gericht”

  1. Steffen meint:

    Was ist mit der Angestellter bei BMW, der die Schmiergeld angenommen hat passiert? Er ist die zweite Seite diese zweifelhaften Medaille.

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