Braunbär Bruno wird ausgestopft und ausgestellt – im Nymphenburger Museum in München

Von Bianca Wollert

Braunbär Bruno in den letzten tagen seines Lebens.Im vergangenen Jahr diskutierte Deutschland über den Bär in den Alpen, vor allem über den zunächst willkommenen, dann doch als Problembär bezeichneten Bruno. Nun ist beschlossen, dass Bruno, der schließlich in den Schlierseeer Bergen abgeschossen wurde, ausgestopft und in einem Naturkundemuseum ausgestellt wird.

Der im vergangenen Jahr in Bayern erschossene Braunbär Bruno wird künftig im Museum „Mensch und Natur“ im Nymphenburger Schloss in München zu sehen sein. Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard (CSU) bestätigte am Montag: „Ja, ich habe diese Entscheidung getroffen. Damit ist der Bär würdig präsentiert.“

Das Ausstopfen des Bärenfells werde noch bis Januar dauern. Spätestens im Frühjahr soll Bruno, der 2006 mit seinen Raubzügen durchs Voralpenland monatelang für Schlagzeilen gesorgt hatte, in dem Museum ausgestellt werden.

Bernhard, dessen Vorgänger Werner Schnappauf (CSU) den umstrittenen Abschussbefehl gegeben hatte, sagte, die Ausstellung werde nicht auf Effekthascherei setzen: „Der Bär soll nicht als Kuscheltier dargestellt werden und auch nicht als brutaler Räuber, sondern zusammen mit anderen Tieren in einem wissenschaftlichen Umfeld.“

DCRS ONLINE meint: So wird Bruno wenigsten nicht in Vergessenheit geraten!

Artikel vom 26. November 2007

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