Bund der Energieverbraucher rät Gaspreiserhöhung nicht zu zahlen

Von Jette Petersen

Bund der Energieverbraucher rät Gaspreiserhöhung nicht zu zahlen FotoDie Energiepreise steigen und steigen unaufhörlich. Dabei sind die Bezugspreise für Gaslieferanten in jüngster Vergangenheit gesunken, wie der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, am Freitagmorgen im ARD- „Morgenmagazin“ erklärte.

Der Bund der Energieverbraucher rät daher: Die Gaspreiserhöhung einfach nicht bezahlen !!

Peters fordert zu einem scharfen Vorgehen der Verbraucher gegen die Gaspreiserhöhungen. Er kritisierte, dass die Politik zu wenig eingreife und der Gasmarkt nicht wirklich liberalisiert worden sei.

Wenn die Masse der Kunden sich gegen die überteuerten Preise wehrt, könnte sich etwas bewegen. Allerdings muss der Kunde den formellen Weg einhalten, seinen Widerspruch gegen die Preiserhöhung schriftlich mitteilten und damit rechnen, dass es zu einem Rechtsstreit mit seinem Gasversorger kommen kann. Das Gas abdrehen darf der Versorger allerdings nicht.

Der Versorger müsse bei einer solchen Weigerung seinem Kunden aufzeigen, ob die Erhöhung gerechtfertigt sei-

Peters kritisierte, die Anhebungen der Gaspreise resultierten aus zu wenig Wettbewerb und fehlender Aufsicht.

„Hier passiert politisch zu wenig“, sagte Peters. Das Gasmarkt werde zu langsam liberalisiert, so dass die Verbraucher nur in wenigen Städten den Anbieter wechseln könnten. In der Fläche funktioniere dies aber noch nicht.

Peters stellte weiter klar, dass eine Anhebung der Gaspreise nicht mit höheren Bezugspreisen begründet werden könne. Diese seien nämlich gesunken, wodurch die Gasversorger ihren Gewinn um drei Milliarden Euro gesteigert hätten. Dennoch würden die Preise wegen der Koppelung des Gaspreises an den Ölpreis weiter steigen, prophezeite Peters.

DCRS ONLINE meint: Energie ist der Grundstoff für jede Leistung, für jedes Leben. Wenn wir hier uns den Hahn zudrehen lassen, stirbt alles ab! Energie muss billig für jedermann zur Verfügung stehen !

Artikel vom 28. Dezember 2007

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