Bundeswehr nimmt im Kundus Abschied von totem Kameraden
Am Donnerstag haben im nordafghanischen Kundus Bundeswehrkameraden Abschied von dem am Mittwoch tödlich verunglückten Hauptfeldwebel genommen werden.
Gegen 16.00 Uhr fand die Trauerfeier des Kontingents statt.
Anschließend wurde der Tote, der bei einem Anschlag ums Leben kam, zum Luftwaffenstützpunkt Termes in Usbekistan transportiert. Von dort aus solle er weiter nach Deutschland transportiert werden und am Freitag oder Samstag in der Bundesrepublik eintreffen.
Der 29 Jahre alte Hauptfeldwebel war am Mittwoch bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden, zu dem sich die radikalislamischen Taliban bekannten.
Die drei deutschen Soldaten, die bei dem Anschlag am Mittwoch leicht verletzt worden waren, seien nicht mehr im Krankenhaus in Masar-i-Scharif, sagte der Bundeswehr-Sprecher weiter. Sie nähmen auf eigenen Wunsch an der Trauerfeier in Kundus teil. Vermutlich würden auch sie “alsbald” nach Deutschland zurückkehren.
Der Anschlag vom Mittwoch war der dritte Angriff auf die Bundeswehr im Monat August. Der Bundestag entscheidet Anfang Oktober über eine Verlängerung des Bundeswehr-Mandats in Afghanistan. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat die Aufstockung des deutschen Kontingents von 3500 auf 4500 Mann vorgeschlagen.





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29. August 2008 um 10:56
…tödlich verunglückten Hauptfeldwebel??? Hatte er einen Unfall mit einem Taliban der gerade auf dem Weg zu einem Sprengstoffanschlag war? Seltsam, seltsam…