Bus voller Häftlinge vor texanischem Laden einfach abgestellt

Von Jan Konrad

Eine Fahrerin, die ihre Arbeitsvorschriften peinlich genau nahm, hat einen Bus mit 40 Häftlingen aus einem texanischen Gefängnis vor einem Laden in ebenjenem amerikanischen Bundesstaat stehen gelassen, weil ihre tägliche Arbeitszeit zu Ende war.

Bei den 40 Passagieren handelte es sich um aus der Haft entlassene, ehemalige Verbrecher, wobei einige sogar noch Knöchelbänder zur Überwachung trugen.

Die entlassenen Häftlinge befanden sich in einem von Greyhound gecharterten Bus, der eigentlich bis nach Dallas fahren sollte, rund 90 Kilometer vor dem eigentlichen Ziel aber anhielt, weil die Fahrerin Feierabend machen wollte.

Sie erklärte den Passagieren, ein neuer Fahrer wäre bereits unterwegs und verliess den Bus. Der fahrerlose Bus alarmierte aber die Mitarbeiter des Geschäfts, die wiederum die Polizei verständigten.

Einige Stunden später traf dann ein neuer Fahrer ein. Einen ähnlichen Fall habe es laut Polizeiangaben zumindest im Staate Texas noch nie gegeben.

Artikel vom 17. Februar 2008

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