CDU hat Angst vor Rechts

Von Andre Bergmann

CDU hat Angst vor RechtsDie Differenzierung zwischen konservativ, rechts und rechtsradikal fällt in Deutschland der Bevölkerung gleichermaßen wie so manchem Politiker schwer. Mehr und mehr tut sich ein politisches Loch zwischen der Positionierung der CDU, die ehemals die Partei des Konservatismus gewesen ist und rechts-außen auf. Die CDU muss Angst um ihre konservativen Wähler haben.

Jetzt ergreift Jörg Schönbohm, CDU, mutig das Wort und übt scharfe Kritik an Parteichefin Angela Merkel und ihren Stellvertretern.

„Das emotionale Band zwischen Teilen der Basis und Parteiführung ist nicht mehr intakt“, so der konservative Minister. Bereiche der Basis seien verunsichert. „Werte wie Familie, die Anerkennung der Leistung von Müttern, ein christliches Menschenbild werden vermisst.“

Liegt das daran, dass die Parteichefin eine Erziehung im Kommunismus genoß ? Religion wurde unterdrückt, Mütter, die nicht arbeiteten und ihre Kinder zu Hause groß zogen wurden schief angesehen, Leistung wurde nicht belohnt, alle waren gleich, die Familie wurde nur als Nebensache betrachtet, die große Gemeinschaft bedeutete alles.

Laut sagt das allerdings bislang niemand. Schönbohm stellt lediglich fest, dass in der Parteiführung niemanden gebe, der den alten konservativen Flügel repräsentiere, - niemand der für die althergebrachten, westdeutschen Werte eintritt.  „Die CDU ist dabei, die wichtigste und immer beschworene Wurzel des Konservatismus auszutrocknen.“

Als Folge könnte sich eine neue konservative Partei in dem polititischen Loch zwischen Union und Rechtsradikalen platzieren. Davor muss sich die CDU fürchten.

Schönbohm warnt vor der Entstehung einer Partei jenseits der Union: „Es existiert langfristig die Gefahr, dass eine rechtstaatlich konservative Partei entsteht. Um das zu verhindern, müssen wir die konservativen Wähler mehr dort abholen, wo sie stehen.“

Dass die Union beim desolaten Zustand der SPD unter 40 Prozent in den Umfragen liege, „ist ein klares Alarmzeichen“.

DCRS ONLINE meint: Tatsächlich haben Konservative in unserem politischen System keine Vertretung mehr !

Artikel vom 6. Juli 2008

2 Antworten zu “CDU hat Angst vor Rechts”

  1. W. Schneider meint:

    Herr Schönbohm hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Mein Mann und ich wählen seit ewigen Zeiten CDU. Dies ist nun für alle Zeiten vorbei. Wir fühlen uns in keinster Weise mehr von der CDU vertreten. Alles daß, wofür die CDU einst stand, ist verloren. Christliche Werte etc. zählt alles nicht mehr. Die CDU ist fast genauso widerwärtig, wie die Roten und die Grünen und die Linken. Wenn man das Multikultigeschwafel von dem Schäuble und der Böhmer hört, da kann es einem nur noch übel werden (die stehen der Fatima Roth und dem Mustafa Ströbele in nichts mehr nach). Muslime hier, Muslime da - unsere Volkszertreter können es kaum noch erwarten, bis hier in Deutschland der Kalifatsstaat entstanden ist. Einfach nur noch ekelhaft. Die deutsche Steuerkartoffel hat nur noch für diese nicht integrationswilligen Ausländer zu zahlen und denen hier ein Schlaraffenland zu bieten. Es reicht. Wir Deutschen werden immer ärmer wegen dem Gesindel. Das Geld der deutschen Bevölkerung gehört den Deutschen und nicht den Politikern oder irgendwelchen kriminellen Museln. Raus mit dem Pack. Deutschland muß endlich wieder ausländerfrei werden. Mein Mann wird nicht mehr wählen, ich wähle eine Pro-Partei oder die NPD.

  2. Steffen meint:

    Die CDU hat sich selbst ins Aus geschossen - ab jetzt: NPD!

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