CDU-Politiker will eigenes Kind in den Kongo abschieben lassen !

Von Bianca Wollert

CDU-Politiker will eigenes Kind in den Kongo abschieben lassen !  FotoGalt früher noch der Spruch, Blut ist dicker als Wasser und bezeichnete den Zusammenhalt von Verwandten, so zählt heute offenbar nur noch der Egoismus. Ein CDU-Politiker aus Hamburg-Altona hat offenbar versucht seine Affäre samt der gemeinsamen Tochter in den afrikanischen Kongo abschieben zu lassen, um sich ungestört einer neuen Beziehung widmen zu können.

Mit einer Asylbewerberin aus der Demokratischen Republik Kongo soll der Hamburger Bezikrsabgeordnete Lars M., 47, CDU, eine Affäre gehabe haben. Die ehemalige Stewardess brachte am 11. September 2004 daraufhin eine Tochter zur Welt.

Laut einem Vaterschaftstest handelt es sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9 Prozent um das Kind von Lars M.

Doch dem 47jährigen ist das gar nicht genehm. Er hat inzwischen geheiratet, will sich auf seine neue Familie konzentrieren und sich nicht mit Altlasten herumschlagen.

Anstatt das Kind anzuerkennen, soll er auf Abschiebung von Mutter und Tochter gedrängt haben, berichtet der „Spiegel“.

Besonders pikant: M. arbeitet in der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Hamburg-Hammerbrook als Regierungsrat.

Die Asylbewerberin Rachel L. hat zwischenzeitlich Klage beim Amtsgericht Duisburg eingereicht. Sie fordert die Anerkennung der Vaterschaft und Unterhalt.

Laut „Spiegel“ heißt es in einem Schriftsatz von der Partei Lars M.: „Ersichtlich will sie mit dem vorliegenden Verfahren den Beklagten zur Anerkennung einer ‚Scheinvaterschaft‘ nötigen, [um] sich selbst einen dauerhaft subventionierten Aufenthalt im Bundesgebiet zu verschaffen.“

Außerdem habe M. nach Angaben des „Spiegel“ dem Richter den Schluss nahe gelegt, Rachel L. samt Tochter nach Kongo abzuschieben.

In diesem wie in weiteren Briefen habe M. zudem ausführlich aus der vertraulichen Asylakte von Rachel L. zitiert, die er sich mit Hilfe seines Postens beim Bundesamt beschafft habe. Dafür wird disziplinarrechtlich gegen ihn ermittelt.

Der CDU-Politiker wollte sich selbst bislang nicht zur Sache öffentlich äußern, doch seine Partei hat ein waches Auge auf den 47jährigen. Sollte er den Prozess verlieren, muss er auch mit Konsequenzen in seiner Partei rechnen.

Dass er auf die Abschiebung seiner Affäre und seiner Tochter gedrängt habe, bestreitet Lars M.

Artikel vom 6. Oktober 2008

2 Antworten zu “CDU-Politiker will eigenes Kind in den Kongo abschieben lassen !”

  1. Sebastian meint:

    Da isser - der junge Mensch ;-)

    http://www.cdu-altona.de/index.php?id=38&tx_ppfraktion_pi1showUid=14&tx_ppfraktion_pi1backPid=13&cHash=a561cc3eb5

    vor allen Dingen - Oberstleutnant a.D. - von einem deutschen Offizier hätte ich schon ein wenig mehr erwartet :-/

  2. Politikus meint:

    Hauptsache dieser feige und Menschenverachtende Drecksack ist Mitglied in einer “christlichen” Partei damit er für sein schweinisches Handeln auch noch fürstlich belohnt wird. Was für ein Abschaum.

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