CDU und SPD uneinig über Sieg bei TV-Duell

Von Andre Bergmann

Der hessische Ministerpräsident, Roland Koch, CDU und seine Herausforderin der SPD, Andrea Ypsilanti, haben sich kurz vor der Landtagswahl ein TV-Duell geliefert. Nun streiten sich die Parteien, wer denn nun gewonnen habe.

CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla betonte in Berlin, Koch habe „mit Klarheit und Kompetenz“ gepunktet und das TV-Duell eindeutig für sich entschieden. Ypsilanti habe „erfolglos versucht, sich mit Unverbindlichkeit durchzuwinden“.

Aus Sicht von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat hingegen Ypsilanti das Duell „klar für sich entschieden”. Sie habe sachlich, souverän und kompetent argumentiert, „so wie man es von einer künftigen Ministerpräsidentin erwarten kann“. Koch hingegen habe seine gescheiterte Bildungspolitik verteidigt und versucht, vom eigenen Versagen in der inneren Sicherheit abzulenken.

Pofalla lobte zugleich Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD), der Ypsilantis Energiepolitik kritisiert und indirekt von der Wahl der SPD-Kandidatin abgeraten hatte.

Clement sei der „erste Mutige in der SPD“, der die Wahrheit ausspreche, betonte Pofalla. Was die SPD in Hessen vorhabe, gehe an die Substanz des Landes und gefährde Arbeitsplätze.

DCRS meint: Was für ein Kindergarten! Keine der Parteien ist tatsächlich glaub-und vertrauenswürdig, denn leere Worte lösen die Probleme der Bürger nicht.

Artikel vom 21. Januar 2008

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