Chiemsee Reggae-Festival – Vergewaltigungen, Drogen, Alkoholmissbrauch

Von Christian Dieter Matuschek

Chiemsee Reggae-Festival – Vergewaltigungen, Drogen, Alkoholmissbrauch Foto

So schlimm wie in diesem Jahr ist es auf dem Chiemsee Reggae Festival noch nie getrieben worden, beschwert sich die Polizei.

Zwei Vergewaltigungen, Drogen, Alkoholmissbrauch. Die Gesetzeshüter hatten alle Hände voll zu tun die 24000 Reggae-Fans unter Kontrolle zu halten.

Die Ermittlungen wegen zwei Vergewaltigungen sind noch nicht abgeschlossen.

Der erste Fall soll sich am Freitagmorgen gegen 3 Uhr zugetragen haben. Ein 16jähriges Mädchen schlief in einem Schlafsack vor ihrem Zelt, als sich ein dunkelhäutiger Mann auf sie legte und das Mädchen vergewaltigte.

Das Opfer erwachte durch die Handlungen an seinem Körper und habe den Täter dann von sich gestoßen, teilte die Polizei mit.

Der zweite Fall soll sich am Sonntagmorgen gegen 5.30 ereignet haben. Dieshalb handelt es sich bei den Tätern laut Aussage des Opfers um zwei farbige Männer, die auf eine 17jährige Schülerin, ebenfalls auf dem Campingplatz, eine Sex-Attacke verübten.

Als die Männer weg waren, flüchtete sie zur Sanitätsstation, dort wurde die Polizei gerufen.

Ein Polizeisprecher: „Leider kommt es bei diesem Festival immer wieder zu sexuellen Übergriffen. Das hatten wir letztes Jahr auch schon.“

Auch der Missbrauch von Dorgen und Alkohol nehme stetig zu. Obwohl das Publikum immer jünger ist, steigt die Zahl der Alkoholleichen erschreckend: 200 Fälle in 24 Stunden. Etwa ein 17-Jähriger mit 2,3 Promille, ein Mädchen (16, 2,7 Promille) lag hilflos im Schlamm.

Rund 200 Rauschgiftdelikte werden bisher von der Kripo Traunstein bearbeitet.

Artikel vom 25. August 2008

Hinterlasse eine Antwort