Chihuahua imitiert buddhistischen Mönch

Von Irina Heidkamp

Chihuahua imitiert buddhistischen MönchConan ist ein ganz besonderer Hund. Er ist religiös. Jeden Morgen und jeden Abend, wenn sein Herrchen, ein buddhistischer Mönch sein Gebet zelebriert, stellt sich der kleine Schelm an die Seite seines Herrchens vor den Altar, macht Männchen und betet zusammen mit seinem Herrchen zu Buddha. Die Vorderpfoten werden dabei artig zusammengelegt, wie als wollte Conan die Hände falten.

Sein Besitzer, der buddhistische Priester Joei Yoshikuni, ist begeistert.

Die große Conan-Show findet alltäglich in einem buddhistischen Tempel im Süden Japans statt. Längst ist “Conan” zur Touristenattraktion geworden. Jeden Morgen und jeden Abend findet die Prozedur statt. Das eineinhalb Jahre alte Tier habe sich dies innerhalb weniger Tage angeeignet und müsse nicht dazu aufgefordert werden, sagt Priester Yoshikuni.

“Ich glaube, er hat gesehen, wie ich das immer mache und ist auf die Idee gekommen, es auch zu tun.”

Jetzt versucht der Priester des Shuri-Kannondo-Tempels in Naha auf Okinawa, den Hund das Meditieren zu lehren. “Eigentlich versuche ich nur, ihn dazu zu bekommen stillzusitzen, während ich meditiere”, schränkt er ein. “Es ist nicht so, dass wir ihn dazu bewegen könnten, die Beine zu verschränken.”

DCRS ONLINE meint: Alles nur Geldmacherei ?!

Artikel vom 24. März 2008

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