CIA-Chef erklärt Al Qaida im Irak für besiegt

Von Irina Heidkamp

CIA Chef erklärt Al Qaida im Irak für besiegtAl Qaida im Irak ist besiegt, jubelte heute der Chef der us-amerikanischen Geheimdienstes. Das Terrornetzwerk im Irak, El Kaida, stehe kurz vor der Niederlage. Der Geheimdienst verbuchte auf der Liste der bisherigen Erfolge einen „nahen strategischen Sieg über El Kaida im Irak“ sowie auch in Saudi-Arabien, erklärte CIA-Chef Michael Hayden gegenüber der „Washington Post“.

Osama bin Laden gelinge es nicht mehr mit seinem Netzwerk den Irak zur Rekrutierung neuer Mitglieder zu nutzen. Zunehmend wende sich die irakische Bevölkerung gegen den Heiligen Krieg und verstehe, dass die Gewalt „mehr und mehr einen Krieg von El Kaida gegen die Iraker“ bedeute. Außerdem habe die irakische Armee an Kompetenz gewonnen.

Weltweit habe El Kaida “bedeutende Rückschläge” verbuchen müssen, sagte Hayden. Dies liege auch daran, dass immer mehr Muslime in der Welt die Islam-Interpretation von El Kaida ablehnten. “Dies abwägend läuft es für uns ziemlich gut”, resümierte Hayden.

Auch in den Grenzgebieten zwischen Pakistan und Afghanistan sei der Kampf gegen El Kaida von Fortschritten gezeichnet. Die US-Geheimdienste hätten dort seit Januar mehrere Angriffe gestartet. Im August hatte ein US-Geheimdienstbericht darauf hingewiesen, dass El-Kaida-Kämpfer in den pakistanischen Grenzregionen einen sicheren Zufluchtsort gefunden hätten.

Artikel vom 30. Mai 2008

2 Antworten zu “CIA-Chef erklärt Al Qaida im Irak für besiegt”

  1. Hans meint:

    In welchem Elfenbeinturm lebt der Mann?
    Das Hauptproblem im Ira

  2. Hans meint:

    In welchem Elfenbeinturm lebt der Mann?
    Das Hauptproblem im Irak war doch nie Al Quaida, sondern vielmehr die Shiiten - die die Amerikaner selber an die Macht gebracht haben und die alles andere als besiegt sind, zumal sie massiv vom Iran unterstützt werden, dem die USA damit in die Hände spielen.

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