Citigroup muss umstrittene Anleihen in Milliardenhöhe zurückkaufen

Von Bianca Wollert

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Jetzt kommt Bewegung in die Finanzkrise. Auf Druck der Staatsanwaltschaft müssen die US-Banken Citigroup und Merrill Lynch umstrittene Anleihen in Milliardenhöhe von zehntausenden Kunden zurückkaufen. Zudem werden für Citigroup 100 Millionen Dollar Strafe fällig. Damit dürfte der Streit zwischen den US-Behörden in der Sache dann allerdings beendet sein.

Wie der New Yorker Generalstaatsanwalt erklärte, werden Citigroup illiquide Anleihen vom Typ „Auction-Rate-Securities“, ARS, im Volumen von mehr als sieben Milliarden Dollar wieder zurücknehmen. Insgesamt könnten davon landesweit rund 40000 Kunden profitieren.

Der Staatsanwalt hatte Citigroup vorgeworfen, die Anleihen in betrügerischer Absicht vermarktet zu haben. Die Einigung ist ein Präzedenzfall, da Behörden landesweit gegen Banken und Brokerhäuser wegen umstrittener Praktiken bei der Vermarktung von ARS ermitteln.

Auction-Rate-Securities sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz aber in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt wird. Normalerweise können kommunale Emittenten so langfristig Geld zu niedrigeren Zinsen leihen. Der 330 Milliarden Dollar schwere Markt galt einst als sicher, in Folge der Kreditkrise sind jedoch Teile des Marktes eingefroren.

Die Regulierungsbehörden haben auch anderen Finanzinstituten wie der Investmentbank Merrill Lynch und der Schweizer UBS betrügerisches Verhalten im Zusammenhang mit ARS vorgeworfen.

Merrill Lynch will ab dem 15. Januar 2009 ein Jahr lang die Anleihen von seinen Kunden zurückkaufen. Das Volumen wird auf zwölf Milliarden Dollar geschätzt. Der Generalstaatsanwalt von Massachusetts erklärte, Morgan Stanley werde eine Entschädigung in Höhe von 1,5 Millionen Dollar an zwei Städte zu zahlen, die in ARS investiert hatten.

Artikel vom 8. August 2008

Eine Antwort zu “Citigroup muss umstrittene Anleihen in Milliardenhöhe zurückkaufen”

  1. Vikswiz meint:

    Die Frage zum Generalstaatsanwalt Deutschlands

    Die deutsche Regierung hat der amerikanischen Gesellschaft Fortress 180.000 sozialer Wohnungen verkauft.

    Aus welchem Grund war es gemacht?
    Wohin das Geld für die verkauften Wohnungen und in welchem Umfang aufgezählt war?
    Auf welche Ziele war dieses Geld verbraucht?

    Ich bin berechtigt, die Antwort auf diese Fragen zu bekommen. Den Grund:Я bin ich Steuerzahler. Mit meinem Hungerlohn (1400 Bruttu-710 Netto, obwohl musste ich mehr als 8 Stunden pro Tag arbeiten) konnte ich nur Sozialwohnung benutzen. Zur Zeit diese Wohnung ist des Aktionärgesellschaft GAGFAH verkauft. GAGFAH führt die antisoziale Politik durch. Die allgemeine Miete war deutlich erhöht.
    Außerdem noch soll ich die zusätzliche Sozialwohnungversicherung die 2 % bezahlen.
    If me public prosecutor does not give an answer, can FBI is of interest: were really paid these apartments?

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