Continental stellt an Schaeffler Bedingungen

Von Kerstin Moebius

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Eine Übernahme durch den fränkischen Schaeffler Konzern scheint für Continental offenbar nicht mehr abzuwenden. Doch zumindest will die AG dem Konkurrenten Bedingungen für die Übernahme stellen. So habe der Hannoveraner Automobilzulieferer einen Vertragsentwurf verfasst, der verschiedene Zusicherungen enthalte, die dem Schaeffler Konzern nicht ohne weiteres schmecken dürften.

Wie die „Financial Times Deutschland“ aus dem Umfeld des Unternehmens erfahren haben will, habe Conti für drei Kernbereiche Forderungen gestellt.

Zum einen werde der angebotene Preis von 70,12 Euro je Conti-Aktie weiterhin als zu niedrig bezeichnet, Conti verlange jedoch keinen konkreten Betrag. Analysten hätten auf der Aufsichtsratssitzung am vergangenen Mittwoch Contis Wert auf 80 bis 90 Euro je Aktie taxiert, schreibt die FTD.

Weiterhin fordere das Conti-Management einen Risikoausgleich für negative Einflüsse einer Übernahme, etwa Steuerausfälle und teurere Kredite.

Zudem soll Schaeffler eine Jobgarantie übernehmen und versichern, dass Continental nicht zerschlagen werde.

Nach Angaben der Zeitung soll eine Einigung bis zum Ablauf des Angebots am 27. August erzielt werden. Ein feindlicher Einstieg sei für beide Seite negativ. Deshalb seien die Gespräche nun intensiver geworden. Bei Continental und Schaeffler war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Artikel vom 18. August 2008

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