Da fahren wir nicht hin: Die schmutzigsten Orte der Welt
Wer es auf diese Hitliste schafft, darf nicht stolz sein: Die Liste beinhaltet die zehn dreckigsten Orte auf dieser Erde. Die Liste wurde von einem amerikanischen Institut – Blacksmith – erstellt und wurde in Zusammenarbeit mit dem Grünen Kreuz Schweiz veröffentlicht.
Die Blacksmith Organisation ist eine unabhängige amerikanische Umweltorganisation. Ein Gremium aus internationalen Umweltschutzfirmen hat für die Liste die Kriterien vorgegeben.
Die Gesundheit der Menschen, die in den auf der Liste stehenden Orten leben, wird durch verschmutztes Trinkwasser, Chemikalien und Abgase in der Luft sowie verseuchte Flüsse belastet. Vor allem Kinder sind davon betroffen. Es ist unbestritten, dass vor allem Kinder an diesen Orten durch die Verschmutzung erkranken oder sogar daran sterben.
Die zehn Orte der Liste verteilen sich auf sieben Länder. Allen voran China, danach Indien und Russland mit zwei Einträgen. Vor allem die Industrie ist in diesen Orten für die schwere Verschmutzung verantwortlich. Insgesamt sollen mehr als 12 Millionen Menschen an der Verschmutzung leiden.
Die drei dreckigsten Orte sind bedeutende Bergbaugebiete. In China ist es Linfen, wo die Luft mit Staub und Schwefeldioxid aus den Kohlewerken verschmutzt ist. In La Oroya in Peru werden die Luft und das Grundwasser durch Schwermetalle belastet. Diese fördern Krebs. In Indien, in der Bergbaustadt Sukinda, wo das meiste Chromerz von ganz Indien gefördert wird, ist es Chrom, welches das Trinkwasser verschmutzt.
Russland ist mit zwei Orten auf der Liste vertreten. Die Orte Norilsk und Dzerzhinsk stehen auf der Liste der „Dirty Ten“. Der Schnee ist dort im Winter fast ganz schwarz wegen den vielen Abgasen. In Dzerzhisk wurden während dem kalten Krieg chemische Waffen hergestellt. Dies hat noch heute Auswirkungen auf das immer noch verseuchte Grundwasser.
In Sambia sind es ehemalige Zechen, die das Trinkwasser mit Blei belasten. Auch auf der Liste steht Tschernobyl. Noch immer sind weite Teile Russlands und der Ukraine nuklear verstrahlt, und es gibt noch heute ein 30 Km Sperrgebiet rund um den ausgebrannten Reaktor.
Das in Genf ansässige Grüne Kreuz will mit der Beseitigung der Verschmutzung helfen. Die Organisation lanciert zahlreiche Projekte, die die Lebensqualität in den verschmutzten Regionen erhöhen sollen.
DCRS meint: aber wohin eigentlich dann überhaupt noch ?
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