Das NASA Desaster – Russisches Roulett auf amerikanisch
Wieder und wieder wird der Start der Raumfähre „Atlantis“ verschoben. Schon längst warnen unabhängige Spezialisten vor einem neuen Unglück. Der jetzige Ablauf erinnert zu sehr, an die vorangegangenen Katastrophen mit Raumfähren.
Aber die Zeit läuft und gegen die NASA, denn die kontinuierliche Versorgung der Weltraunstation „ISS“ wird immer mehr zum Glücksspiel.
Zurzeit geht es darum ein neues Modul zu dieser zu bringen. Es ist das deutsche Weltraumlabor „Columbus“. Seit Wochen steht dieses sehr teure Objekt nun in Kap Canaveral herum.
Aber auch ein finanzielles Problem bringt die NASA unter Zeitdruck und dieses könnte sich zum nächsten amerikanischen Raumfahrtdesaster entwickeln. Ganz besonders die NASA hat seit der Beendigung des „Kalten Krieges“ mit erheblichen Budget - Streichungen zu kämpfen. Dies wiederum hat zu erheblichen Veränderungen im Zeitmanagement der Behörde geführt.
Damit ist es nicht verwunderlich, dass die ESA nun nach einem eigenem Transportsystem sucht, oder dieses entwickeln und bauen will.
Merkwürdig ist an dieser ganzen Entwicklung eines. Warum fördert man in diesen schwierigen Zeiten nicht die Reaktivierung der russischen Raumfähre „Buran“. Davon gab es mehrere und eine steht im russischen Weltraumbahnhof „Baikonur“ noch rum. Jeder kann sich davon mittels „Google Earth“ überzeugen. Die Raumfähre „Buran“ ist einmal erfolgreich mit der für sie konstruierten Trägerakete „Energija“ geflogen. Diese Trägerrakete ist im Gegensatz zu der US – Technik auch zum Tarnsport anderer Dinge verwendbar, wie zum Beispiel des deutschen Weltraummoduls. Sie kann auf die zu transportierende Last angepasst werden. Des Weiteren benutze die „Energija“ einen anderen Treibstoff und ist komplett (!) wieder verwendbar.
Die „Buran“ kann hingegen sogar vollautomatisch von der Erde aus gelandet werden, oder, bedingt durch deren Größe, währe auch das „Einfangen“ mittels eines Großraumflugzeuges zum Beispiel Boeing 747 möglich. Mit dieser können bis zu 14 Personen und bis zu 30 Tonen Last befördert werden. Somit wäre der Lebensunterhalt für die „ISS“ garantiert.
Sei es wie es sei, da es bei der Raumstation „ISS“ um die Mitarbeit aller beteiligten Länder geht, so wäre eine übergreifende Ersatzlösung unbedingt zu akzeptieren.
Ein kompletter Ersatz der Raumfähren sollte erst dann erfolgen, wenn ein sicheres Nachfolgemodell vorhanden ist.
So lange sollte man die robuste Technik der russischen Raumfahrt mehr als nur zu schätzen wissen.
Auch wäre es unbedingt erforderlich, bevor man noch mehr Steuergelder in die Raumfahrt steck, der Bevölkerung beispielhaft den wirklichen Nutzen dieser zu erklären. Welcher Bürger weis schon, dass ein großer Teil der künstlichen Herzklappen ein „Abfallprodukt“ der Weltraumforschung sind. Schöne Fotos von unserer Erdkugel und dem Mond tun dies nicht.
Es ist an der Zeit zu handeln, bevor es zu Spät ist und dies über alle Ländergrenzen hinweg. Die Weltraumforschung ist kostspieliges und muss damit zu einem vollständig globalen Forschungsgebiet werden. In diesem ist kein Platz für „Solisten“.





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