DDR oder die Distanz zwischen den Deutschen
Jetzt, in Zusammenhang mit dem 9. November wird wieder heiß über die Wiedervereinigung der ehemals beiden deutschen Staaten berichtet und diskutiert. Aber nicht ohne Vorbehalt, denn den Deutschen der alten Bundesländer fehlt immer noch das Verständnis für die Menschen der ehemaligen DDR.
Dies ist aber kein Wunder und hat seine Ursachen in der Geschichte der 40 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg. In der damaligen Bundesrepublik hatten die Bürger sich der “Pflege” der Nazis verschrieben, während dessen es in der DDR ein funktionierendes Bildungssystem gab.
Aber es geht noch weiter, denn während man in der damaligen Bundesrepublik die sogenannte Meinungsfreiheit zwischen Wirtschaftswunder und „Bunte Blätter Presse“ lebte gab es in der DDR ein funktionierendes Sozialsystem von einer Krankenkasse über Kindergärten bis hin zur Sozialbetreuung. Während man im Westen das Wirtschaftswunder propagierte und lebte war der wirtschaftliche Vorsprung zwischen den beiden deutschen Staaten sehr gering. In der Chipforschung damals betrug dieser nur ganze 31Tage!
Es sind genau diese Punkte, die die Kluft offen lassen und das Zusammenwachsen verhindern. Nur ein Weg hilft da, das die Deutschen endlich wieder zu ihrer eigenen Kultur zurück finden und diese in ihr Leben und Arbeiten einbinden. Die Einbürgerung eines Türkens kann und darf dann nicht mehr das Wichtigste sein, nein das Leben unserer eigenen Spezies ist dann das Allerwichtigste. Es kann nicht sein, das ein Ostdeutscher weiterhin denken muss entmündigt zu werden, wenn er genau weis, das es mit einem anderen Sozialsystem besser geht, so nur einer Krankenkasse zum Beispiel. Der Westen muss endlich die Lebensbahnen ostdeutscher Bürger verstehen lernen und dazu gehört auch, das man Menschen zu Wort kommen lässt, die dieses System damals am laufen hielten und nicht bloß irgendwelche dubiosen Regimekritiker und Gelehrte. Auch sollte man die Leistungen der damaligen DDR – Menschen anerkennen und nicht herunter machen.
Die Deutschen sollten nicht erst in 50 Jahren zusammen finden, wenn die letzten Menschen dieser Generation verstorben sind. Die Chance das Deutschland ein geeintes Land wird, hängt von dem Bildungsstand der in diesen lebenden Menschen ab und dieser ist dank nicht einmal klarer einheitlicher Lehrpläne mehr als in Frage gestellt.





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23. September 2008 um 15:20
Äh, ja, … was besagt der Artikel hier eigtl.!?
Gut gefällt mir jedoch diese Passage: “Während man im Westen das Wirtschaftswunder propagierte und lebte war der wirtschaftliche Vorsprung zwischen den beiden deutschen Staaten sehr gering.”
Abgesehen von dem fehlenden Komma, stimmt die Aussage wirklich: ich bin erst gestern mit meinem inzwischen 18 Jahre alten West-Fahrzeug nacheinander von einem Trabant LX 601 Deluxe und einem Wartburg überholt worden! Schon beeindruckend, wie sehr der wirtschaftliche Fortschritt auch jenseits des anti-kapitalistischen (oder -imperialistischen!?) Schutzwalls gediehen war…
Aber “DANKE”, dass ich diese Zeilen noch einmal vor dem Tag der Dt. Einheit (am 3. Oktober!) lesen dürfte, vielleicht erinnere ich mich auch noch am 9. November daran!