Deutsche haben Angst vor der Zukunft
Die Zukunft wird nicht besser, das glaubt eine große Mehrheit der Deutschen, vor allem nicht für die Kinder. Diesen wird es später auf gar keinen Fall einmal besser gehen als ihren Eltern, davon sind satte 62 Prozent überzeugt. Nur 9 Prozent glauben das Gegenteil.
Obwohl die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit zurück geht und neue Beschäftigung entsteht, zweifeln die Deutschen überdies, dass es bei ihnen persönlich aufwärts geht. Ganz offensichtlich kommt von dem so schön in Zahlen dargelegten „Aufschwung“ bei der Bevölkerung nichts an, auch von der sinkenden Zahl an Arbeitslosen, scheint der Bürger kaum etwas zu merken. Für den Test hatte Infratest dimap 1000 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte befragt.
Die von der CSU angestoßene Debatte um Steuersenkungen, mit denen die Mittelschicht entlastet werden soll, findet bei den Befragten großen Anklang. 78 Prozent gaben an, die Politik müsse die Steuern senken, damit sich Leistung wieder lohne.
Unentschieden bewerten die Bürger die Frage, ob die Sozialbeiträge gesenkt werden sollten: Mit jeweils 48 Prozent halten sich Zustimmung und Ablehnung die Waage. Neun von zehn Befragten sprachen sich für Verbesserungen im Bildungswesen aus.
Der Heidelberger Historiker Edgar Wolfrum sagte der “Stuttgarter Zeitung”: “Die mentale Situation eines Teils der deutschen Mittelschicht heute ist am ehesten vergleichbar mit der Untergangsstimmung der Weimarer Republik.”
Es gebe eine Zukunftsangst, die von Abstiegs- und Bedrohungsszenarien geprägt sei. Wolfrum sieht die Ursache dafür nicht nur in der Globalisierung, sondern auch bei der Politik. “Das hängt mit der unzulänglichen, hilflosen Art und Weise zusammen, wie die Volksparteien auf die Sorgen der Bevölkerung und die populistische Linkspartei reagieren.”





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10. Juni 2008 um 01:30
“ANGST” Das mögen die BRDler. Kein anderes Volk hat so viel Angst. Eines der wenigen deutschen Wörter, das man in die Weltsprache Englisch übernommen hat, lautet “Angst”
“Der Aufschwung ist angekommen”, sagt gleichteitig die derzeit beliebteste Politikerin bei den Angsthasen. Wovor haben sie also Angst? Etwa davor, dass sie zum Wohlgefallen der Bosse von Hilfsorganisationen und Stammesfürsten nicht mehr bei jedem öffentlichen Aufruf Millionenbeträge spenden können? So lange sie noch spenden, scheint der Aufschwung nun doch tatsächlich bei den ängstlichen BRDlern, anscheinend sehr zu ihrem eigenen Misßfallen, angekommen zu sein.
12. Juni 2008 um 15:08
@ Herr Bratbäcker
Aus welcher Höhle kommen sie den hervorgekrochen ?