Deutsche Soldaten widerlich verhöhnt

Von Louis Richter

Deutsche Soldaten widerlich verhöhnt  FotoEin Plakat der DFG-VK, Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigung Kriegsdienstgegnerinnen, verhöhnt deutsche Bundeswehrsoldaten aus das Übelste. Angesichts des jüngsten Opfers in Afghanistan wurde das Plakat, das bereits fünf Jahre alt ist, offenbar reaktiviert.

Auf dem Plakat sind Soldaten zu sehen, die einen toten Kameraden im Sarg zu Grabe tragen.

Als Text ist beigefügt: „Wir begrüßen diese konkrete Maßnahme, den Umfang der Bundeswehr nach und nach zu reduzieren.“

Verantwortlich für dieses Machwerk sind der Landesverband Berlin-Brandenburg der DFG-VK und das „Büro für antimilitaristische Maßnahmen“ (BamM).

Die DFG-VK unterhält enge Verbindungen zur Linkspartei. So ruft der Bundesvorstand der Linken mit Oskar Lafontaine und Gregor Gysi an der Spitze zusammen mit der DFK-VK gerade für den 20. September zu Großdemonstrationen in Berlin und Stuttgart auf. Motto: „Truppen raus aus Afghanistan“.

Die DFG-VK wies jüngst jegliche Verantwortung für das Plakat zurück. Das sei ein Proejekt des Berliner „Büros für antimilitaristische Maßnahmen“.

Wer jedoch über die Internetseite der DFG-VK den Berliner Landesverband anklickt, landet automatisch auf den Seiten von DFG-VK und BamM. „Willkommen auf den gemeinsamen Seiten …“, heißt es da.

Die Bundeswehr ist über das Plakat entsetzt. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (59, CDU) erklärte jüngst laut Medienberichten in Masar el Sharif (Nordafghanistan): „Das ist geschmacklos und verantwortungslos. Es ist ein Schlag ins Gesicht unserer Soldaten, die ihr Leben für die Freiheit Deutschlands einsetzen.“

Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (53, SPD) erklärte: „ Das ist eine menschenverachtende Geschmacklosigkeit, die nicht mehr zu überbieten ist.“

Nach Ansicht des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zeigt das Bild „ein Ausmaß an Unmenschlichkeit, ja Menschenverachtung, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte“.

Die Verbindung zwischen Linkspartei und DFG-VK „müsste alle Sozialdemokraten und Bündnisgrüne davor abschrecken, mit ihr zusammenzuarbeiten“.

Artikel vom 4. September 2008

Eine Antwort zu “Deutsche Soldaten widerlich verhöhnt”

  1. Kalla meint:

    Peinlich, dass so etwas in unserem Land passiert.
    Wie müssen sich die Eltern der getöteten Soldaten fühlen??

    In Deutschland herrscht eine eine Art von Gleichgültigkeit, den Menschen gegeüber, die nicht zu übertreffen ist.

    In diesem Fall, sollte der Staat eingreifen. Man muss sich schämen, manchmal ein Deutscher zu sein.
    Gruß Kalla

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