Deutscher Papst in den USA als Popstar gefeiert

Von Irina Heidkamp

Deutscher Papst in den USA als Popstar gefeiertBenedikt XVI ist ein Superstar. Die Amerikaner lieben den deutschen Papst. Die USA-Reise des Papstes ging am Sonntag mit einem feierlichen Gottesdienst im New Yorker Yankee-Stadion zu Ende. Vier Tage lang hatte sich Benedikt den amerikanischen Gläubigen präsentiert und ihre Herzen im Sturm erobert. So manchen hat er einfach überrascht.

Mit seinen ehrlichen, tief betroffenen Worten zum Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche hat er sich menschlich und nahbar gezeigt.

So feierten die Amerikaner den deutschen Papst denn auch wie einen Popstar, jubelten und herzten den Kirchenmann aus Oberbayern.

„Wir lieben Benedikt” – Plakate wurden dem Papst entgegen gehalten, jeder wollte den Papst einmal berühren, sich segnen lassen. Benedikt hat Amerika erobert.

Der USA-Besuch des Papstes ging am Sonntag mit einem Gebet am Ground Zero zu Ende. Doch vor seinem Abflug nach Rom hielt er am Abend noch eine Freiluft-Messe im Yankee-Stadion ab. Rund 60 000 Gläubige jubelten ihm im legendären Stadion zu, als er mit dem„Papamobil“ durch die Menge fuhr.

Artikel vom 20. April 2008

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