DGB fordert Maßnahmen gegen drohende Rezession

Von Irina Heidkamp

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Eine Investition von rund 25 Milliarden Euro forderte jüngst der Deutsche Gewerkschaftsbund, um eine drohende Rezession ab dem Herbst zu verhindern. Einem Konjunkturabsturz könnte nur mit einem sofortigen, kurzfristigen, staatlichen Investitionsprogramm in Höhe von rund 25 Milliarden Euro begegnet werden, erklärte DGB-Chef Michael Sommer gegenüber der „Westfälischen Rundschau“.

Das Programm müsste bereits im Oktober greifen, um eine Rezession zu verhindern.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds warnte vor einer negativen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: “Ich hoffe das nicht, aber Einbrüche bei der Beschäftigung sind möglich.” Im Abschwung rächten sich die Fehler der Arbeitsmarktpolitik. Mini-Jobber und Leiharbeiter bekämen den Abschwung zuerst zu spüren - “sie sind die ersten, die gehen müssen”, sagte Sommer.

Der DGB lehne deshalb auch eine in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion diskutierte Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung unter drei Prozent ab. Die Arbeitsagentur müsse gerade im Abschwung in der Lage sein, aktive Arbeitsmarktpolitik zu betreiben.

Artikel vom 22. August 2008

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