Dickster Mexikaner der Welt braucht XXXL-Grab nach Herzinfarkt

Von Christian Dieter Matuschek

Dickster Mexikaner der Welt braucht XXXL-Grab nach Herzinfarkt   FotoSeit Monaten lagt José Luis Garza, † 47, aus Juárez (Mexiko) nur noch in seinem Schlafzimmer. Er konnte nicht mehr aufstehen, sein Atem ging nur noch flach. Als er vor wenigen Tagen plötzlich ein Stechen in der Brust verspürt, muss er ins Krankenhaus.

Aber wie ? Die Rettungskräfte stehen vor einem Problem, der dickste Mann Mexikos kann sein Haus nicht mehr verlassen, weil er nicht mehr durch die Tür passt. Doch der 47jährige muss dringen medizinisch versorgt werden. Kurzerhand wird eine Wand eingerissen, um den 450 Kilo schweren Koloss abzutransportieren. Mit einem Kleintransporter wird Garza schließlich ins Krankenhaus gefahren, der Krankenwagen ist zu klein für ihn.

Zu spät. Im Krankenhaus erliegt der 47jährige seinem Herzinfarkt, die Ärzte können ihm nicht mehr helfen.

Doch jetzt stellen sich neue Probleme. Ein normales Grab ist für Garza zu klein.

Auf dem Stadtfriedhof hoben Bestattungshelfer ein XXXL-Grab aus – dreimal so groß wie die Gräber für Normalgewichtige. Garzas letzter Wunsch war es, eingeäschert zu werden – er blieb unerfüllt.

… weil es keinen Ofen gab, der groß genug für ihn gewesen wäre.

„Es gab keinen angemessenen Ofen für ihn“, sagt Maribel Cantu vom Bestattungsinstitut.

DCRS meint: Was für ein Horror !

Artikel vom 9. Oktober 2008

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