DIHK will Bildungsprogramm keine Konjunkturmaßnahmen

Von Christian Dieter Matuschek

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Wie der DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben jüngst gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte, wünsche er sich angesichts leerer Kassen des Bundes keine Versprechen über Kunjunkturprogramme, sondern ein verstärktes Bildungsprogramm.

“Ich kann nur sagen: Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.”

Vor allem in Bildung und Infrastruktur seien Investitionen nötig. Es dürfe keine Chance ungenutzt bleiben, “um Deutschland fitter zu machen, damit wir mit den Unbilden, die möglicherweise auf uns zukommen, besser zurecht kommen”, forderte Wansleben.

Der DIHK geht wie viele Ökonomen von einem Abschwung in Deutschland aus. “Das wissen wir schon lange, und wenn wir ehrlich sind, rechnen wir ja schon längere Zeit damit, dass es irgendwann runter geht”, sagte Wansleben. Die letzten drei Jahre seien “sensationell” gewesen. Doch nun sei die Geldmarktkrise größer als zunächst befürchtet. Dazu kämen die exorbitant steigenden Energie- und Rohstoffpreise. Wer sich mit Krisenszenarien beschäftige oder gar Rezessionsängste schüre, mache aber einen Fehler.

Artikel vom 10. August 2008

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