Drama am Nanga Parbat – Bergsteiger sind gerettet
Simon Kehrer und Walter Nones sind gerettet. Am Donnerstag sind die beiden Südtiroler Extrembergsteiger aus den Fängen des Schicksalberges Nanga Parbat im pakistanischen Himalaya gerettet worden. Sie stiegen in den frühen Morgenstunden bis auf eine Höhe von 6000 Metern ab und wurden von dort per Hubschrauber geborgen.
Zunächst Simon Kehrer, anschließen, Walter Nones. Beide befinden sich nun in einem Basislager. Es geht ihnen gut. Die Rettungsmission ist damit abgeschlossen, erklärte Mohammad Ilyas vom pakistanischen Flugrettungsdienst Askari Aviation.
Nach ihrem neuntägigen Abenteuer, das ihr Bergkamerad Karl Unterkirchner mit dem Leben bezahlte, sind die beiden Bergsteiger nun in Sicherheit. Mehrere Tage hatten die beiden in der Rakioht-Wand festgesessen, weil das Wetter einen Abstieg nicht zuließ.
“Südtirol Online” berichtete, Simon Kehrer und Walter Nones hätten um 07.45 Uhr Ortszeit (03.45 Uhr MESZ) den Abstieg aus 6600 Metern Höhe begonnen. Der Internetdienst zitierte Maurizio Gallo vom italienischen Rettungsteam am Nanga Parbat mit den Worten: “Wir haben sie gesehen, sie sind mit den Skiern unterwegs.”
Die Südtiroler waren am Dienstag vergangener Woche bei der Besteigung des 8125 Meter hohen Nanga Parbat im pakistanischen Teil des Himalaya von schlechtem Wetter überrascht worden. Der bekannte Alpinist Karl Unterkircher, der erfahrenste der drei Bergsteiger, war dabei abgestürzt.
Nach pakistanischen Angaben besteht für ihn keine Hoffnung mehr. Die von Unterkircher geleitete Gruppe hatte sich auf den Weg gemacht, den Gipfel über die noch nicht bestiegene Rakhiot-Eiswand zu erklimmen. Der 37 Jahre alte Unterkircher, der in den Dolomiten lebte, hinterlässt seine Frau und drei Kinder.





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