Eisbär Knut ist jetzt ein Kinostar

Von Irina Heidkamp

Knut KinoAm kommenden Donnerstag, dem 6. März 2008 kommt der Film „Knut und seine Freunde“ in die deutschen Kinos. Lieblings-Eisbär der Nation Knuddel-Knut wird jetzt auch Kinostar, denn der weltberühmte Eisbär spielt die Hauptrolle in dem Tierfilm.

Mit einer großen Gala im Zoo-Palast des Berliner Tiergarten wurde die Kino-Karriere von Knut gestartet. Knut-Ziehvater Thomas Dörflein, Regisseur Michael Johnson und Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz gehörten zu den rund 1500 Gästen auf der Premieren-Feier am Sonntag. RBB-Chefredakteurin Claudia Nothelle sagte, der Film werde möglicherweise in der Weihnachtszeit dieses Jahres sogar im Fernsehen gezeigt.

Der rund 94 Minuten lange Film stellt das Leben von Eisbären im Zoo dem Leben von Eisbären in freier Wildbahn gegenüber. So wird die Handaufzucht von Knut dokumentiert und gleichzeitig ein Einblick in die natürliche Kinderstube von Eisbären gewährt.

In der Eiswüste der Arktis zieht Eisbärmutter Maidu die Kinder Lasse, Linn und Kunik auf. Zwei der kleinen Bären überleben, nur Kunik schafft es nicht. In den Weiten weißrussischer Wälder müssen sich die jungen Braunbären Masha und Pasha durchschlagen, die wie Knut ohne Mutter auskommen müssen.

Der Film zeigt die harte Wirklichkeit, will in Umweltfragen aufrütteln und rührt durch seine putzigen Knut-Aufnahmen die ganze Familie an.

Bei der Knut-Gala im Zoo-Palast sagte Zoo-Chef Blaszkiewitz, es gebe inzwischen vier Interessenten für einen großen Animationsfilm mit Knut.

Zur Zukunft des Bären sagte Blaszkiewitz, er könne noch mindestens ein Jahr auf der jetzigen Anlage gehalten werden. Bären- Kurator Heiner Klös sagte dem RBB, aus fachlicher Sicht sei die Aufzucht Knuts gut gelungen. Der Bär zeige keine Verhaltensanomalien.

Blaszkiewitz sagte: “Knut frisst viel, schläft viel und badet viel.” Knut ist fast 150 Kilo schwer und erreicht aufgerichtet eine Höhe von etwa 2 Metern. Knut-Ziehvater Dörflein sagte: “Das Knuddeln ist vorbei.”

DCRS meint: Da bekommen die Keinohrhasen ja gewaltig Konkurrenz !

Artikel vom 2. März 2008

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