Fahndungserfolg - Nigerianer unterhielt in Hamburg Crack- Küche

Von Eleonore Matschge

Eine ganze Menge Drogen konnten die Beamten sicherstellen (Foto: Symbolbild)Er hielt sich seit längerer Zeit offenbar illegal in Deutschland auf und versorgte Drogenabhängige mit Stoff. Ein 28jähriger Nigerianer hatte sich in einer Wohnung in Hamburg eine illegal Crack- Küche eingerichtet und in den vergangenen Wochen und Monaten vermutlich Millionen damit umgesetzt.

Polizei und Zoll haben mit der Aushebung des Nigerianers in Hamburg möglicherweise einen Millionendeal mit Kokain zerschlagen. Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von Zollfahndung und Polizei nahmen am Mittwoch den 28jährigen fest und hoben in seiner Wohnung eine so genannte Crack-Küche aus.

Der Verdächtige, der sich den Angaben zufolge seit April illegal in Hamburg aufhält, sollte am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bisher konnten Drogenfahnder dem 28-Jährigen den Absatz von 2,85 Kilogramm Kokain oder Crack im Wert von etwa 170 000 Euro nachweisen.

Nach den Ermittlungen habe der Nigerianer aber seit mindestens Juli wöchentlich etwa ein Kilogramm der Drogen gehandelt. Hochgerechnet müsse man davon ausgehen, dass es sich dabei möglicherweise um einen Millionenbereich handelt, sagten Sprecher von Polizei und Zoll.

Bei seiner Festnahme an einer Bushaltestelle am Hamburger Bahnhof Dammtor habe der Verdächtige drei Beutel Rauschgift mit insgesamt 316 Gramm Crack bei sich getragen. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung im Stadtteil Tonndorf entdeckten die Beamten dann die Crack-Küche, wo der 28-Jährige das Kokain mit Kochtopf und Kuchenblech zu Crack verarbeitete.

Hier wurden weitere 100 Gramm der Kokain-Base beschlagnahmt. Allein die am Donnerstag bei dem Mann gefundenen Drogen hätten einen Schwarzmarktwert von 20 000 Euro gehabt, so ein Sprecher.

DCRS ONLINE meint: Nicht nur, dass diese Menschen illegal in unser Land kommen, sie zerstören mit ihren Geschäften auch noch unsere Gesundheit und unsere Landsleute !

Artikel vom 15. November 2007

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