Falscher Polizist ergaunert sich gratis Bahnfahrten quer durch Amerika

Von Jan Konrad

Von Saco im Bundesstaat Maine bis nach Boston fuhr Paul Rumery, 32, für lau – und das ganze fünf Mal. Er gab sich als Polizist aus und gab den Bahnmitarbeitern an, dass er dringend nach Boston fahren müsse – „offizielle Angelegenheit, und so“.

Die Bahnmitarbeiter waren fünfmal leichtgläubig genug, dem nicht uniformierten, falschen Polizisten eine gratis Bahnfahrt zu gewähren. Als dann aber ein echter Polizist auftauchte und Rumerys Vorgehen beobachtete, deckte er den Schwindel schnell auf.

Rumery gab den Bahnmitarbeitern auch an, dass er die Strecke überwachen müsse. Rumery arbeitet aber gar nicht Polizei, er ist lediglich LKW-Fahrer.

Polizisten dürfen keine Gratisfahrten annehmen. Rumery muss sich nun vor Gericht verantworten.

Artikel vom 6. Februar 2008

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