Folter in Tibet geht auch während Olympia weiter

Von Eleonore Matschge

Folter in Tibet geht auch während Olympia weiter  Foto

Der Dalai Lama ergreift erneut das Wort und wirft China erneut Folter des tibetischen Volkes vor, auch während der Olympischen Spiele. Weiterhin würden Zivilisten misshandelt. Die Repression gegenüber dem tibetischen Volk nehme kein Ende.

Der Dalai Lama: „Der Olympische Geist wird leider nicht von allen chinesischen Funktionären in Tibet respektiert.“

Es gäbe unter den gefolterten Landsleuten des Dalai Lama sogar Tote. Zivilisten würden festgenommen und misshandelt.

Ausländische Aktivisten haben in Peking eine Reihe von Protesten gegen das Vorgehen Chinas in Tibet organisiert. Mehrere Personen wurden bereits festgenommen. Über ihren Verbleib ist wenig bekannt.

Die Protestaktionen ensprechen allerdings nicht dem Willen des Dalai Lama. Dieser hatte seine Anhänger aufgefordert, die Olympischen Spiele nicht zu stören.

Das religiöse und politische Oberhaupt der Tibeter befindet sich derzeit in Frankreich. Doch sein Aufenthalt sorgt dort für politische Turbulenzen.

Kritiker werfen Präsident Nicolas Sarkozy vor, mit seiner Weigerung, den Dalai Lama zu treffen, dem Druck der chinesischen Regierung nachzugeben.

Artikel vom 18. August 2008

Hinterlasse eine Antwort