Für billige Energie - CDU will Atomausstieg rückgängig machen
Gewinn die CDU im kommenden Jahr die Bundestagswahl, will sie den Atomausstieg rückgängig machen, um den Bürgern dauerhaft billige Energie liefern zu können. Zumindest soll der Ausstieg durch längere Laufzeiten für bestehende Reaktoren wieder gelockert werden.
Die Betreiberkonzerne sollen aber gleichzeitig verpflichtet werden, einen Teil der zusätzlich durch die Zeitverlängerung erwirtschafteten Gewinne zur Senkung der Strompreise und zur Forschung für erneuerbare Energien zu verwenden.
Dies sieht ein Grundsatzpapier zur Umwelt- und Klimapolitik der CDU vor, das von der Parteispitze beschlossen wurde.
Mit dem Abschalten aller laufenden Atomreaktoren bis 2020, wie dies die rot-grüne Vorgängerregierung mit der Industrie vereinbart habe, ließen sich aus Sicht der CDU die ehrgeizigen Klimaschutzziele für Deutschland nicht erreichen, sagte Generalsekretär Ronald Pofalla. Die Atomenergie sei preiswert und umweltschonend. “Kernkraft ist für die CDU Ökoenergie”, sagte er.
Für eine Übergangszeit müssten die bestehenden Reaktoren, wenn sie die hohen Sicherheitsstandards erfüllten, deshalb weiterlaufen. Darüber werde eine neue CDU-geführte Bundesregierung mit den Betreiberfirmen wie E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW nach der Bundestagswahl verhandeln.
DCRS ONLINE meint: Ein tatsächlich unumgänglicher Schritt auf dem Weg zurück zu bezahlbarer Energie !





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