Gabriele Pauli zeigt keine Reue

Von Kerstin Moebius

Gabriele Pauli zeigt keine ReueJetzt ist das Ende da. Gabriele Pauli scheidet zum Ende des Monats aus ihrem Amt als Fürther Landrätin aus. Doch Reue und Wehmut empfindet die CSU-Rebellin nicht. Angst hat sie auch nicht.

„Jetzt kann ich frei agieren“, sagte die ehemalige CSU-Politikerin dem Magazin Bunte. „Jedes Ende ist ja auch ein Neuanfang, auf den ich mich freue.“ Sie würde jederzeit wieder genauso agieren, wie sie es getan habe. Das sei für sie selbstverständlich gewesen.

Ob sie damit den Putsch gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber meinte, oder ihren unbeugsamen politischen Standpunkt, ist unklar.

Wie es nun für die Bayerin weiter geht, weiß sie noch nicht. Auch eine zweite politische Karriere käme für sie in Frage, doch bislang ist noch alles offen.

CSU-Ministerpräsident Günther Beckstein rät sie: „Eine klare Ansage über die Länge der Amtszeit und seiner Nachfolger wäre noch vor der Wahl notwendig. Wenn Beckstein nur pro forma gewählt werden soll und nach kurzer Zeit abtritt, damit ein anderer auf die elegante Tour nachrutscht, dann ist das Täuschung“, zitiert der Onlinedienst die scheidende Landrätin.

DCRS meint: Man wird wohl auch in Zukunft mit dem rothaarigen Wirbelwind rechnen müssen !

Foto: gabriele-pauli.de

Artikel vom 30. April 2008

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