GDL tritt ab 7. Januar wieder in Streik

Von Eleonore Matschge

Der Streik-Schwachsinn geht im Januar weiterMit Unverständnis reagierte die Bahn und die großen Bahn-Gewerkschaften auf die Ankündigung der GDL am Mittwoch. Diese hatte die Verhandlungen mit der Bahn über einen neuen Tarifabschluss am Mittwoch abgebrochen und für Donnerstag Ankündigungen über das weitere Vorgehen versprochen.

Ab 7. Januar will man bei den deutschen Lokführern wieder streiken. Vorher offenbar nicht. Ob es nicht doch noch zu einem Weihnachtsstreik kommt, hängt allerdings davon ab, ob sich die GDL zumindest dieses Mal an ihre Zusagen hält.

Der Arbeitskampf im Januar soll im Personen- und Güterverkehr geführt werden, wie die GDL am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Deutsche Bahn habe sich während der Verhandlungen von dem zugesagten eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer verabschiedet, begründete GDL-Chef Manfred Schell die geplanten Ausstände.

Der Arbeitskampf soll offenbar unbefristet geführt werden.

Die Streiks sollten erst beendet werden, wenn es ein tragfähiges Angebot gebe.

DCRS ONLINE meint: Den Lokführern gefällt es offenbar der Republik auf der Nase herum zu tanzen.

Artikel vom 20. Dezember 2007

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