GDL-Vize Weselsky lehnt Schlichtungsverfahren kategorisch ab
Die GDL ist eine kleine Gewerkschaft. Sie vertritt nur wenige tausend aktive Arbeiternehmer der Bahn und dennoch tyrannisiert sie nun schon Monate die gesamte Republik. Die Deutsche Bahn hat der GDL noch am Donnerstag ein Schlichtungsverfahren angeboten. Dies lehnt die GDL jedoch kategorisch ab, schon fast trotzig bringen sich die Lokführer erneut in Streik -Position.
Der Abbruch der Tarifverhandlungen der Deutschen Bahn mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist nach Ansicht von GDL-Verhandlungsführer Claus Weselsky der Weigerung der Bahn geschuldet, den Lokführern einen eigenen Tarifvertrag zuzugestehen.
Insgesamt seien 6,5 Prozent Lohnerhöhung für zwei Jahre angeboten, im Bereich der Arbeitszeit sei nichts zugestanden worden, sagte Weselsky am Donnerstagabend in den ARD-“Tagesthemen“. Die GDL hatte zuletzt 10 bis 15 Prozent gefordert.
Die Bahn und auch die großen Gewerkschaften des Schienenverkehrs sehen dies allerdings ganz anders und sprachen von einem positiven Verhandlungsklima.
„Außerdem hat man uns mitgeteilt, dass es ohne die Unterzeichnung einer Kooperationsregelung mit der Gewerkschaft Transnet und der Bahn keinen eigenen Tarifvertrag gibt“, sagte Weselsky am Donnerstag. Damit wären alle Vereinbarungen der Zustimmung der Konkurrenzgewerkschaft unterworfen.
„Nach diesen vielen Stunden Streik kann doch niemand auf der Bahnseite erwarten, dass wir uns darauf einlassen“, betonte Weselsky. Eine Trotzreaktion ?!
Ein Schlichtungsverfahren lehnte der GDL-Vize kategorisch ab. „Was wir zu verhandeln hatten, das ist versucht worden, und es führte zu keinem Ergebnis“, sagte Weselsky. Die Gewerkschaft biete weiterhin als möglichen Kompromiss an, sich auf die ausschließliche Vertretung der Lokführer zurückzuziehen.
DCRS ONLINE meint: Die GDL soll endlich zur Besinnung kommen und ihre lächerlichen Machtspielchen bleiben lassen. In der Bevölkerung gibt es kaum mehr Verständnis für den Eiertanz.





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