General Motors wird umweltfreundlich

Von Bianca Wollert

General Motors wird umweltfreundlich Foto

Der gebeutelte US-Autobauer General Motors will umweltfreundlicher werden und verabschiedet sich von Spritfressern. Für die Herstellung seines neuen Kompaktwagens Cevrolet Cruze sollen in den USA mehr als 500 Millionen Dollar investiert werden, um die Technologie des Herstellers zu verbessern.

Das Auto soll im Werk Lordstown in Ohio hergestellt werden und unterstreicht die neue Strategie des angeschlagenen Konzerns weg von den zunehmend unbeliebteren SUV-Geländewagen und Lastwagen mit hohem Benzinverbrauch.

Der neue Cevrolet Cruze, der noch dieses Jahr beim Pariser Autosalon vorgestellt werden soll, wird außerdem in Asien und Europa gebaut.

Opel-Muttergesellschaft will zudem vier nordamerikanische GM-Werke zur Herstellung von Lastwagen schließen und die Produktion von spritsparenden Modellen weiter forcieren. Mit derartigen Maßnahmen will sich der Konzern auf die veränderten Marktbedingungen in den Usa einstellen.

Die Absatzzahlen von GM auf dem Heimatmarkt sind - vor allem wegen eines starken Nachfragerückgangs bei Lastwagen - bis Ende Juli fast um 18 Prozent gefallen. Konzernchef Rick Wagoner beschrieb den US-Automarkt als weiterhin “instabil”.

Artikel vom 22. August 2008

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