Gesundheitsfond der Garant für Beitragssteigerungen und Sozialabbau

Ein Kommentar von Mark Sander

Gesundheitsfond der Garant für Beitragssteigerungen und Sozialabbau FotoDer im nächsten Jahr kommende Gesundheitsfond wird nicht zur Verbesserung des Gesundheitswesens beitragen, nein er wird die Beiträge in astronomische Höhen treiben. Fachleute sprechen jetzt schon von Beiträgen über 20 Prozent in naher Zukunft. Grund dafür ist, das der Fond das Hauptproblem des deutschen Gesundheitswesens, die hohe Anzahl von Krankenkassen nicht beseitigt. Statt auf eine Krankenkasse umzusteigen werden jetzt mit einem hohen logistischen und finanziellen Aufwand Beiträge zentral eingetrieben und verteilt. Das bedeutet im Klartext, es wird noch mehr Beitragsgeld anteilig für die Verwaltung und weitere Chefposten verschwendet und kommt damit dem Beitragszahler nicht zu gute.
Mit dem Gesundheitsfond wird der Krankenkassenbeitrag genau so ein Selbstbedienungsladen wie es die Rundfunk- und Fernsehgebühren schon sind.
Jegliche Maßlosigkeit ist jetzt möglich und das ohne einer juristischen Möglichkeit der Gegenwehr durch die Beitragszahler.
Wenn man sich vorstellt, dass somit Millionen Euro Jahr für Jahr weiterhin für Verwaltung und diverse Posten abgezweigt werden, dann kann man nur zu Gott beten nicht ernsthaft krank zu werden.
Wundern muss man sich allerdings darüber nicht, denn die Politik vertritt nur die Interessen diverser Lobbyisten und gehört selbst mit dazu.
Allerdings gehört zu dieser Entscheidung auch eine gewisses Maß an Frechheit, denn jeder der Rechnen kann, bestätigt, das eine Krankenkasse für alle Bürger weniger Kosten verursacht, wie dieser Deckelapparat der Bundesregierung. Der Sozialabbau in Deutschland geht mit großen Schritten weiter.
Wieder einmal zeigt sich das wahre Gesicht unserer Politiker – Bürger ihr seit uns egal!

Artikel vom 3. Oktober 2008

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