Grauenhafter Fall von Kannibalismus in Tschechien

Von Christian Dieter Matuschek

Grauenhafter Fall von Kannibalismus in TschechienSie aßen das Fleisch ihrer lebendigen Söhne, ketteten sie im Keller an und zogen einem von ihnen sogar die Haut ab, alles bei lebendigem Leib, im Namen ihres verrückten Glaubens. Die Grausamkeit dieses Kannibalen-Falls sprengt jegliche Vorstellungskraft.

Nur durch einen Zufall wurden die Jungen von ihren unvorstellbaren Qualen erlöst.

Ein Vater aus Brünn (Tschechien) hatte sich ein Babyfon gekauft. Als er das Gerät einschaltete, kam es offenbar zu Frequenzüberlagerungen: Er sah auf dem Bildschirm des Babyfons nicht das Gesicht seines Neugeborenen, sondern musste miterleben, wie ein nackter, angeketteter Junge in einem Keller geschlagen wurde.

Sofort informierte er die Polizei. Als die Beamten das Haus der benachbarten Sekte „Gralsbewegung“ stürmten, machten sie eine entsetzliche Entdeckung:

Die Ermittler fanden Opfer Ondrej M., 7, und seinen Bruder Jakob, 9, in einem erbärmlichen Zustand:

Einem der hilflosen Jungen war sogar teilweise die Haut abgezogen worden.

Die Sektenmitglieder hatten die beiden Jungen gefoltert, verbrannt und ausgepeitscht!

Am schlimmsten soll die eigene Mutter gewütet haben, so berichtet die britische Zeitung „TheSun“: Klara, 31, ebenfalls Mitglied der Sekte. Sie hielt ihre beiden Söhne monatelang in Käfigen, während Verwandte Teile ihres abgeschnittenen Fleisches aßen.

In einem anderen Raum stießen Polizisten auf ein scheinbar junges Mädchen mit einem Teddy, die sich als adoptierte Schwester ausgab. Es stellte sich heraus, dass sie Barbora Skrlova hieß und eigentlich schon 34 Jahre alt ist. Brisant: Sie soll an den Folterungen beteiligt gewesen sein!

Skrlova flüchtete kurz danach Richtung Norwegen, gab sich dort als 13-jähriger Junge aus, tauchte in einem Kinderheim unter. Die Behörden spürten sie auf und schoben sie in ihr Heimatland ab. In Tschechien kam sie in Untersuchungshaft.

Jetzt fand in Brünn der Prozess statt. Monster-Mutter Klara weinte bei ihrer Aussage und bezichtigte Barbara Skrlova der Gehirnwäsche. Sie jammerte: „Furchtbare Dinge sind passiert. Nun realisiere ich es und kann nicht verstehen, wie ich sie zulassen konnte.“

Bei den Verhandlungen wurde außerdem bekannt, dass die Misshandlungen per SMS koordiniert worden waren. Der Sektenchef der „Gralsbewegung“, den die Mitglieder nur als „Doktor“ kannten, hatte die Kurz-Nachrichten verschickt. Der Prozess wird fortgesetzt.

Artikel vom 21. Juni 2008

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