Großmutter sieht Mord an Enkelin voraus

Von Bianca Wollert

Großmutter sieht Mord an Enkelin vorausOhne das Gespür der Großmutter wäre der Mord an Nicole B., 19, vielleicht niemals augeklärt worden. Die 63jährige Gisela T. erzählt in der Bildzeitung: „Ich konnte keine Körperenergie mehr messen. Da wusste ich, dass etwas Furchtbares passiert sein musste“.

Wenig später wurde die Leiche der jungen Frau und Mutter im Kofferraum ihres Lebensgefährten Manuel N., 22, aufgefunden. Er wollte die Leiche vermutlich gerade in einem Wald verscharren. Dann wäre sie vielleicht niemals mehr gefunden worden.

Jetzt muss sich Manuel N. vor dem Landgericht Detmold wegen Mordes verantworten. Der Arbeiter soll seine Freundin im November 2007 im Keller seines Elternhauses mit vier Kugeln erschossen haben, weil sie sich von ihm trennen wollte und das alleinige Sorgerecht für das gemeinsame Töchterchen Nora, 1, forderte.

„Die ist einfach weg und hat Nora bei mir gelassen“, sagte Manuel N. den besorgten Angehörigen, die Nicole am Tattag bereits vermissten. „Das konnten wir nicht glauben“, erklärte Bruder Marcel (18) vor Gericht. Deshalb bat die Familie Großmutter Gisela um Hilfe.

„Ich beschäftige mich seit acht Jahren mit Geistheilung“, sagt die 63jährige. Mit einem sogenannten „Biotensor“, eine Art Pendel, überprüfte sie das Körperenergiefeld ihrer Enkeltochter. „Das Pendel blieb völlig reglos. Das war ein klares Zeichen“, sagt sie.

Unmittelbar danach ging die Familie zur Polizei, die sofort einen Großfahndung einleitete. Erfolgreich. Manuel N. wurde mit dem Mercedes-Geländewagen seines Vaters gestoppt. Im Kofferraum lag die Leiche von Nicole B.. Er hatte sie notdürftig in einen blauen Müllsack eingewickelt.

Anwalt Dr. Detlev Binder (42), der die Familie des Opfers vertritt: „Das Verbrechen wäre ohne die Großmutter vielleicht nie geklärt worden.“

DCRS ONLINE meint: Eine erstaunliche Geschichte !

Artikel vom 13. Mai 2008

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