Häftling flieht zum zweiten Mal per Helikopter

Von Irina Heidkamp

Pascal Payet ist in Frankreich wegen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt worden und muss nun seine Haftstrafe absitzen, doch immer wieder gelingt es dem 43jährigen mit Hilfe von außen zu fliehen. Hierzu nutzt er stets Helikopter.

Auch bei diesem Ausbruch wurde ein Pilot als Geisel genommen, der den Helikopter zum Gefängnis fliegen musste. Die Gangster startete am Flughafen von Cannes-Mandelieu.

Vier schwer bewaffnete, maskierte Männer hatten dort am Samstagabend einen Piloten überwältigt. Dieser flog die Männer auf das Gefängnisdach der Haftanstalt von Grasse nahe der Côte d`Azur. Dort wartete bereits der flüchtige Häftling, der in den Helikopter aufgenommen wurde, ehe die Reise fortgesetzt wurde.

Beamte der Haftanstalt vermieden es, auf die Flüchtigen zu schießen, weil sie um das Leben des Piloten fürchteten. Dieser konnte wenig später auf dem Dach eines Krankenhauses landen, allerdings war der Häftling und seine Mitstreiter zu diesem Zeitpunkt bereits über alle Berge. Der Pilot blieb unverletzt.

Bereits im Jahr 2001 war Pascal Payet auf diese Weise aus der Haftanstalt in Luynes geflohen und hatte kurze Zeit später zwei Mithäftlinge ebenfalls auf diese Weise aus dem Gefängnis geholt.

Am heutigen Sonntag befinden sich Pascal Payet und seine Mitstreiter immer noch auf freiem Fuß.

DCRS meint: Das ist besser als jeder „James-Bond“!

Artikel vom 15. Juli 2007

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