Hallig Langeneß erhält wieder einen eigenen Kramerladen

Von Kerstin Moebius

Hallig Langeneß erhält wieder einen eigenen KramerladenEin Kramerladen oder „Tante-Emma-Laden“, so etwas gibt es in Deutschland nur noch selten zu finden. Die meisten Menschen vermissen das auch nicht. Zu sehr hat man sich schon an die großen Discounter oder Vollsortimenter gewöhnt. Hauptsache billig, lautete hier die Devise. Doch auf Deutschlands größter Hallig freut man sich, dass sich nun endlich wieder ein eigener Kramer niederlässt. Eine große Erleichterung für das alltägliche Leben der Bewohner.

pätestens zu Beginn der Urlaubssaison wollen die Eheleute Irina und Johann Petersen aus Fahretoft den 70 Quadratmeter großen Kaufmannsladen auf der Hunnenswarft wieder eröffnen. Ihr Vorgänger hatte das Geschäft aus gesundheitlichen Gründen im Frühjahr aufgegeben.

Spätestens ab Anfang Juni sollen die 110 Halligbewohner und die Urlaubsgäste - 16 000 Übernachtungen zählte Renate Boysen vom Tourismusbüro im vergangenen Jahr - frische Brötchen und andere Lebensmitteln wieder vor Ort bekommen, versprach der neue Krämer Johann Petersen am Montag.

DCRS ONLINE meint: Schön, dass es so etwas in Deutschland noch gibt.

Artikel vom 15. April 2008

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