Harald Schmidt und Oliver Pocher von TV- Produzenten scharf kritisiert
Schon wieder ein übler Fall von Maulkorb- Politik. Bislang galt die Late-Night- Show von Harald Schmidt und Oliver Pocher als en vogue und auch unter gestandenen 68ern fanden die manchmal nur seichten Witze Anklang. Mit Oliver Pocher ist in die ARD- Late-Night- Show ein wenig frischer Wind eingezogen, sofort gibt es Ärger.
Das Nazometer, eine Messlatte für den national-sozialistischen Gehalt verschiedener Worte, sollte die Hetzkampagne gegen Personen wie Eva Herman auf amüsante Weise ad absurdum führen.
Offenbar hat man es aber in der Riege der Herman-Kritiker noch nicht ganz verwunden, dass die Demontage der einst beliebtesten Tagesschau- Sprecherin nicht gelungen ist. Ganz im Gegenteil eine Welle der Empörung ging durch die Republik und die Forderung nach einer echten Presse- und Meinungsfreiheit wurde laut.
Bei den Kritikern hat man aber nichts dazu gelernt. Schon wieder versucht man die Presse- und Meinungsfreiheit zu beschneiden, die künstlerische Freiheit des Kabaretts zu unterbinden.
Die Kritik an Nazi-Sprüchen der Entertainer Harald Schmidt und Oliver Pocher rund um das sogenannte Nazometer in ihrer ARD-Late-Night-Show „Schmidt & Pocher“ nimmt kein Ende.
Nachdem natürlich der Zentralrat der Juden mit großer Empörung, sowie mehrere Rundfunkräte die Sendung „Schmidt & Pocher“ scharf verurteilten, kritisieren nun auch TV- und Film-Produzenten das Verhalten der ARD-Moderatoren.
Filmproduzent Artur Brauner (89, „Hitlerjunge Salomon“) sagte der „Bild“Zeitung (Donnerstagausgabe):
„Wenn ich einen Zug, einen Güterzug, vorbeifahren sehe, assoziiere ich diesen mit den Güterzügen, die Millionen in den Tod brachten….“
Die meisten Deutschen werden, wenn sie derzeit einen Güterzug sehen, sich über die andauernden Streiks ärgern. Tatsächlich kann man nicht derart alltägliche Dinge als Nazi- Symbole degradieren. Das ist fast schon wieder lächerlich, wenn die passionierte Hetze auf Generationen von Deutschen, die sich lieber die Hand abhacken würden, als sich rechtem Gedankengut zu nähern, nicht so ungerecht wäre.
Doch gerade diese Ungerechtigkeit könnte letztlich wieder dazu führen, dass sich künftige Generationen auflehnen werden, gegen einen Staat, der ihnen jegliche Perspektive nimmt, sie dienen aber nicht leben lässt, der ihnen das Rückrat bricht, die Heimat nimmt und jegliches Gefühl für ihre Wurzeln abschneidet.
Brauner weiter: „… Wenn ich einen Wald betrete, erlebe ich die Vision von Hunderttausenden, die in den Wäldern mit ihren Händen ihr eigenes Grab schaufeln mussten. Und sobald ich in der letzten Zeit im Nachtprogramm trampelnde Horden von SA- und SS-Leuten erlebe, sehe ich meine Familienmitglieder vor mir, wie sie hilflos sterben. So gesehen ist es verständlich, dass ich die `Nazometer-Show` als profan und diffamierend einstufe.“
Es ist nicht verständlich, sondern maßlos übertrieben, denn Herr Brauner wird in den vergangenen Jahren bestimmt des öfteren im Wald spazieren gegangen sein, ohne an seine verstorben Verwandten zu denken, so traurig und beschämend deren Schicksal auch sein mag.
Die Zeitung zitiert auch Markus Trebitsch (57, „Neger, Neger, Schornsteinfeger“): „Mir hat es sehr weh getan, was Oliver Pocher gesagt hat. Ich wünsche mir, dass sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt.“
Filmproduzent Hubertus Meyer-Burkhardt (51, „Ein ganz gewöhnlicher Jude“): „Der Kabarettist Dieter Hildebrandt urteilte vor ein paar Tagen, dass durch diese Satire Adolf Hitler zu einer amüsanten Figur gemacht würde, aber er war ein Massenmörder. Diese Einschätzung teile ich.“
Diese Einschätzung teilen auch die Deutschen. Einem intelligenten Menschen sollte es zuzutrauen sein, zwischen Satire und ernsthafter Auseinandersetzung unterscheiden zu können. Tatsächlich ist die Satire ein oft gebrauchtes Stilmittel um an schwierige Themen heranzuführen und diese schließlich ernsthaft aufzuarbeiten.
Die Intendanten der ARD werden sich laut „Bild“ am 26. November mit dem Fall befassen.
DCRS meint: Es ist unfassbar, dass man das deutsche Volk mehr als 60 Jahre nach Kriegsende immer noch nicht wieder auferstehen lässt.
Der Prozess gegen die deutsche Geschichtsstudentin, 32, in Schweden, die wegen zweifachen Mordes an einem Geschwisterpaar angeklagt ist, ist laut Auffassung ...
Die Ärzte des geistlichen tibetischen Oberhauptes, des Dalai Lama, jüngst verkündeten, ist der Gesundheitszustand des 73jährigen stabil. Er lies sich am ...
Als Schauspieler, Produzent und Familienvater ist Til Schweiger sensationell erfolgreich, als Ehemann weniger. Jetzt steht das deutsche Ausnahme-Talent wieder vor der ...
Die deutsche Bundeswehr ist für den Einsatz in Afghanistan zu schlecht ausgerüstet, kritisieren Experten. So hätte der Hauptfeldwebel, der jüngst bei ...
Der Leipziger Polizeipräsident Horst Wawrzynski hat in einem Inteview mit der Bildzeitung den Fall der ermordeten Michelle aus Leipzig mit dem ...
Käse aus reiner Schafsmilch ist nicht nur viele Feinschmecker eine absolute Delikatesse, sondern offenbar auch eine geladene Ballung natürliche Kraft für ...
Der 44jährige Bürgermeister Hans-Peter Moser, PDS, aus der Stadt Prenzlau ist jüngst von seiner Lebensgefährtin Tsastsetseg B. schwer verprügelt worden. Die ...
Im Prozess gegen eine deutsche Geschichtsstudentin wegen des Tatvorwurfes des zweifachen Mordes an den schwedischen Geschwistern Saga, 1, und Max, 3, ...
US-Forscher beschäftigen sich seit einiger Zeit mit den genetischen Hintergründen von Fettleibigkeit und haben nun entdeckt, dass bei dem Fehlen eines ...
Offenbar schweißen schlechte Zeiten durchaus zusammen. Die Durchschnittsdauer einer deutschen Ehe hat sich wieder gesteigert und liegt nun bei 14 Jahren. ...
Ganz ehrlich: Mir wird da schlecht, wenn ich sehe mit welcher Morallosigkeit in ...
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in China hat der Welt wieder ...
Jüngst titelte die deutsche Boulevardzeitung „Bild“ über die Frau von Ex-James-Bond Darsteller Pierce ...
Der am Samstag von Microsoft offiziell für erfolglos erklärten Übernahmekampf um den Internetdienstleister Yahoo!, ...