Heinz Christian Strache legt nach: Kampf der Kulturen hat längst begonnen

Von Irina Heidkamp

Heinz Christian Strache legt nach: Kampf der Kulturen hat längst begonnen FotoAm Sonntag den 3. Juni berichtete DCRS ONLINE über den österreichischen Parteichef der FPÖ Christian Strache, der Ausländer als „vom Licht angezogene Motten“ bezeichnete. Nun legt Strache nach. Er behauptet der Kulturkampf zwischen christlicher, europäischer Kultur und dem Islam habe längst begonnen. Moslems pflegten einen „Rassismus gegen Christen und die europäische Kultur“. Der Islamismus sei daher der „Faschismus des 21. Jahrhunderts“.

Weiter erklärte Strache, dass der Islam wichtige Erkenntnisse der Aufklärung, wie die Trennung von Staat und Religion und die Gewaltenteilung innerhalb eines politischen Systems nicht unterstütze und praktiziere. Wörtlich sagte der Österreicher, der Islam ist „Politik, Gesetz und Religion“ in einem.

Strache fordere daher für sein Land ein Bauverbot für Minaretten und Deutsch als Pflichtsprache für Predigten. Weiterhin müsse ein jährlicher Bericht über die „Islamisierung in Österreich“ erstellt werden.

Außerdem fordert Strache, dass finanzielle Familienförderung nur für Staatsbürger geleistet werde.

DCRS ONLINE meint: Mancher Ansatz von Herrn Strache ist tatsächlich auch für Deutschland nachzuvollziehen. Fest steht jedenfalls, dass wir bei aller Diskussion über Integration oftmals unsere eigenen, geschichtlich erarbeiteten Werte und kulturellen Gepflogenheiten vergessen oder hinter die provokativ geforderten Gewohnheiten von Einwanderern zurück stellen!

Artikel vom 5. Juni 2007

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