Hochseeinsel Sylt von „Emma“ schwer beschädigt

Von Stefan Marx

Sylt Orkan EmmaDünen sind verschwunden, ein Bunker stürzte ein, der Strand verloren Maßen an Sand. Deutschlands einzige Hochseeinsel Sylt ist durch das Orkantief „Emma“ vom vergangenen Samstag stark beschädigt worden.

Im Gegensatz zu der beliebten Ferieninsel wurde die Ostseeküste weitgehendst von schweren Schäden verschont.

Dies war in erster Linie dem niedrigen Wasserstand der Ostsee zu verdanken, gaben übereinstimmend die Ämter für Umwelt und Natur in Rostock, Stralsund und Schwerin bekannt. Auf Sylt hingegen wurden Dünen durch den Sturm abgetragen. Ein Bunker stürzte ab.

“Wir haben zehn Meter an Substanz der Hauptdüne verloren”, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Hörnum, Rolf Speth. Auch der Strand habe Sand verloren.

“Uns fehlt nun der Schutz. Bei einer neuen Sturmflut könnte mehr passieren.” Zudem sei ein Bunker frei gespült worden und auf den Strand gestürzt.

“Das war abzusehen. Den Bereich haben wir bereits Anfang Februar abgesichert”, erzählte Speth. Bundesbehörden seien eingeschaltet worden, um den “Riesenklotz” zu beseitigen.

DCRS ONLINE meint: Wie lange wird es das Paradies „Sylt“ noch geben ?!

Artikel vom 4. März 2008

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