Hunderte Schwimmer in Brasilien von Quallen schwer verletzt

Von Jan Konrad

Quallenschwärme haben fast 300 Schwimmer und Schwimmerinnen im brasilianischen Sao Paolo gestochen. Die Menschen hatten aufgrund einer Hitzewelle im Wasser eine Abkühlung gesucht, als sie hinterrücks von Quallen gestochen wurden.

Bei den Quallen handelte es sich angeblich um so genannte portugiesische Galeeren. Diese sind nicht allzu gefährlich, wenn das Opfer nicht eine allergische Reaktion auf Quallenstiche hat.

Mindestens 15 Menschen – darunter Kinder und Jugendliche – wurden in Spitälern wegen besonders schweren Quallenstichen behandelt. Lebensgefahr besteht jedoch für keines der Opfer.

Die akute Hitzewelle wird dafür verantwortlich gemacht, dass sich so viele Quallen in der seichten Küstennähe aufhalten. Während der Ferienzeit strömen Hunderttausende Brasilianer an die Strände.

Artikel vom 1. Januar 2008

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